Negev-Wüste: Hier soll bald ein Flughafen entstehen.

BeershebaIsrael plant neuen internationalen Flughafen in der Negev-Wüste

Israel soll einen neuen Internationalen Flughafen erhalten. Bislang ist dort nur ein Flugplatz. Und eine Militärbasis mit trauriger Berühmtheit.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Über 12.000 Quadratkilometer erstreckt sich die Negev-Wüste. Damit nimmt sie 60 Prozent der Fläche Israels ein. Allerdings lebt nur ein Zehntel der Bevölkerung in dem Gebiet. Dennoch sollen die nun einen eigenen internationalen Flughafen erhalten. Das hat das israelische Parlament beschlossen.

Der Flughafen soll nahe der Hauptstadt der Negev-Wüste, Bersheeba, entstehen und innerhalb von sieben Jahren fertig sein. Er wird rund 89 Kilometer von Tel Aviv entfernt liegen und soll auch den Flughafen Ben Gurion entlasten. Die Kapazität soll zunächst 15 Millionen Reisende betragen. Insgesamt 50.000 Arbeitsplätze soll die Errichtung des neuen Flughafens in der Region schaffen.

Nur ein Flugplatz

Bislang steht der Iata-Code BEV nur für einen kleinen Flugplatz. Das Teyman Airfield nahe Bersheeba wir hauptsächlich für Trainingsflüge, die Privatluftfahrt und Ausflüge zum Fallschirmspringen genutzt. Er dürfte den wenigsten bislang ein Begriff sein. Das wird sich mit der Errichtung des neuen Flughafens ändern.

Die anliegende Militärbasis Sde Teiman erlangte in den letzten Jahren allerdings zweifelhafte Berühmtheit. Denn während des Gaza-Krieges wurde sie zu einem Lager für Kriegsgefangene und stand zeitweise im Zentrum von Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen.

Mehr zum Thema

Die Boeing 737 Max von Flydubai in Tabuk: Alle Fluggäste blieben unverletzt.

Nach Messerangriff in Flydubai-Cockpit landete eine mitreisende Crew die Boeing 737 Max

Die Boeing 737 Max von Flydubai nach der Landung in Saudi-Arabien: Schaden am Heck zu sehen.

Crewmitglied soll Kapitän von Flydubai angegriffen und versucht haben, Flugzeug zum Absturz zu bringen

Flugzeug von Brussels Airlines: Die Tel-Aviv-Einsätze sind bei der Crews offenbar nicht beliebt.

Gewerkschaft droht Brussels Airlines wegen Flügen nach Israel mit Streik

Fly 2 Galicia: Ihre Partnerin Flyyo wird zum Problem.

Fly 2 Galicia gerät wegen heiklen Israel-Flügen schon vor dem Start unter Druck

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier