Emmanuel Macron und Frank-Walter Steinmeier steigen am Flughafen Münster/Osnabrück aus dem Airbus A350 der Flugbereitschaft.

Hoher BesuchGipfeltreffen von drei Airbus A330 und A350 in Münster/Osnabrück

Ein Airbus A330 und zwei A350 - so viele große Flugzeuge auf einmal hat der deutsche Regionalairport noch selten gesehen. Doch das waren nicht die einzigen ungewohnten Besucher am Flughafen Münster/Osnabrück.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mehr als 30 Jahre lang litt Europa unter einem brutalen Krieg. Auf der einen Seite standen die Protestanten und auf der anderen Katholiken. Doch aus dem Religions- wurde im Verlauf der Kämpfe zunehmend ein Territorialkrieg. Je nach Schätzung starben dabei 4,5 bis 8,0 Millionen Menschen. Den Dreißigjährigen Krieg beendete erst der Westfälische Frieden von Oktober 1648.

In Anknüpfung an dieses wichtige Ereignis verleiht die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe seit 1998 den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehörten neben diversen Organisationen bisher unter anderen Vaclav Havel, Kofi Annan, die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen oder Carla del Ponte. Und 2024 erhalten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und das Deutsch-Polnische Jugendwerk den Westfälischen Friedenspreis.

Frankreich schickt gleich drei Flugzeuge nach Münster/Osnabrück

Das ist der Grund, dass der Flughafen Münster/Osnabrück am Dienstag (28. Mai) gleich fünf Flugzeuge anzog, die er sonst nie zu sehen bekommt. Die Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums schickte zwei Airbus A350 an den deutschen Regionalairport. Sowohl der Flieger mit dem taktischen Kennzeichen 10+01 als auch der mit dem Kennzeichen 10+02 waren mit Delegationen an Bord aus Dresden gekommen. In einem der deutschen Regierungsjets reisten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Macron gemeinsam an, die vorher im Rahmen des französischen Staatsbesuches in Deutschland einen Termin wahrgenommen hatte.

Damit nicht genug. Frankreich schickte seinen VIP-Airbus A330 ebenfalls nach Münster/Osnabrück. Der Jet mit dem Kennzeichen F-RARF war mit einer Delegation an Bord ebenfalls aus Dresden gekommen. Zudem schickte Paris eine Dassault Falcon 7X in die Stadt in in Westfalen und einen Airbus A400 M.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der Regierungsflieger in Münster/Osnabrück. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Die beiden Flugzeuge: Die Sun-Express-Maschine fliegt bereits wieder.

Park-Rempler von Münster geschah bei speziellem Manöver

Das Flugzeug ist der zweiten von drei bestellten A350 für die Flugbereitschaft des deutschen Verteidigungsministeriums.

Airbus-A350-Regierungsflieger erhalten doch Raketenabwehr

Airbus A340 der Flugbereitschaft: Hatte technische Probleme, doch nicht immer lieten Probleme an der Technik.

Dürfen Regierungsflugzeuge einfach überall durchfliegen?

flughafen muenster osnabrueck fmo andres heinemann

«Eine militärische Komponente wäre am Flughafen Münster/Osnabrück sehr gut machbar»

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack