Kunst am Flughafen Gatwick: Lockt sie eine der Allianzen?

Gatwick hofft auf große Allianz

In London streitet man über eine mögliche Erhöhung der Kapazität. Der kleinere Flughafen Gatwick erhofft sich eine ganze Reihe an neuen Kunden.

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Für Stewart Wingate ist die Sache ganz einfach. Alle Diskussionen, wie man Londons Stellung als wichtiges Drehkreuz der Luftfahrt erhalten kann, könne man nun beenden. Eine zweite Piste an seinem Flughafen Gatwick sei die einzig logische Lösung, so der Flughafenchef gegenüber der Zeitung Financial Times. Sie sei wirtschaftlicher und umweltverträglicher als jeder der anderen Vorschläge. Eine Kommission um den Star-Ökonomen Howard Davies untersucht neben der Gatwick-Vergrößerung auch die Möglichkeit einer weiteren Piste in London Heathrow sowie einen ganz neuen Flughafen in der Themsemündung.

Inzwischen drehe sich die Debatte allein wegen der Kosten nur noch um eine Erweiterung von Gatwick oder Heathrow, so Wingate weiter. Auch für die Wirtschaft Großbritanniens sei es deutlich besser, wenn der Flughafen in West Sussex ausgebaut werde. Damit Wingates Szenario eintritt, sind aber noch andere Marktteilnehmer gefragt. Experten gehen fest davon aus, dass eine der drei großen Airline-Allianzen nicht nach Gatwick umziehen wird. Doch mindestens eine wird zusagen, da ist man sich sicher.

Vorteile für alle?

Auch wenn die Star Alliance Oneworld und Skyteam einem Umzug früher in diesem Jahr noch eine Abfuhr erteilten – inzwischen sei er optimistisch, dass man eines der Bündnisse zu einem Umzug bewegen werde, so der Flughafenchef. Einen Favoriten nannte er allerdings nicht. Doch für jeden hätte es, so Wingate, deutliche Vorteile. In Gatwick könnte sich die umziehende Allianz weiter vergrößern, durch die frei werdenden Slots hätten die beiden Anderen deutliche Wachstumschancen.

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