Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

AnalyseDie Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates kann ihr Angebot nach Deutschland künftig um Berlin-Flüge ergänzen. Doch wie sehen überhaupt die aktuellen Machtverhältnisse aus bei Flügen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Unsere Analyse zeigt es.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Vereinigten Arabischen Emirate dürfen eine nationale Fluglinie einen fünften deutschen Flughafen ansteuern lassen. So kann Emirates in Zukunft von Dubai aus nicht mehr nur nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg fliegen, sondern auch nach Berlin.

Etihad Airways - die wie Emirates eine nationale Fluglinie ist - verbindet derzeit drei deutsche Ziele mit Abu Dhabi: Frankfurt, München und Düsseldorf. Außerdem fliegt Air Arabia von Sharjah nach München und ab Dezember auch nach Frankfurt und Düsseldorf.

Die deutschen Fluggesellschaften fliegen in die Emirate

Aber auch deutsche Fluglinien haben Ziele in den Emiraten im Programm. Lufthansa nimmt im Oktober wieder Flüge von Frankfurt und München nach Dubai auf. Ab November fliegt dann auch ihre Tochter Eurowings wieder von Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn nach Dubai.

Condor nimmt im Oktober wieder Flüge nach Dubai auf, und zwar ab Berlin und Stuttgart. Ebenfalls fliegt sie ab Oktober von Frankfurt und Berlin nach Abu Dhabi. Ebenfalls im Oktober bedient die Business-Class-Airline Beond wieder die Strecke Dubai - München.

Emirates jetzt schon mit Abstand die Nummer eins

Aber all das sind nur die reinen Routen. Erst wenn man sich auch die Frequenzen und die eingesetzten Flugzeuge mit der dazugehörigen Sitzplatzpakazität anschaut, sieht man die aktuellen Machtverhältnisse beim Flugverkehr zwischen den Emiraten und Deutschland.

Mit mehr als 1,2 Millionen angebotenen Sitzen (auf rund 2700 Flügen in beide Richtungen) ist Emirates im Winterflugplan 2026/2027 die klare Nummer eins, wie Zahlen des Luftfahrtdatenanbieters OAG zeigen, die aeroTELEGRAPH ausgewertet hat. Es folgen Etihad mit rund 393.000 angebotenen Sitzen und Condor mit etwa 255.000 Sitzen auf Flügen zwischen Deutschland und den Emiraten.

Zwei Grafiken zeigen die Machtverhältnisse

In der folgenden Grafik sehen Sie die Airlines, eingeordnet nach der Anzahl der angebotenen Plätze. Auf dem jeweiligen Kuchenstück im Diagramm finden Sie sowohl die konkrete Zahl dazu (in 1000) sowie die Zahl der angebotenen Flüge:

Was die Aufteilung auf die deutschen Flughäfen angeht, hat Frankfurt die Nase vor München und Düsseldorf - hier ist der Maßstab die Zahl der Flüge, nicht die der angebotenen Sitze:

Was steckt hinter einer neuen Flugroute, einer Bestellung oder einem überraschenden Strategiewechsel? Unsere Redaktion schaut genauer hin. Unterstützen Sie unabhängigen Luftfahrtjournalismus – für weniger als einen Cappuccino im Monat. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Airbus A350 und A380 von Emirates: Die Golfairline darf in Deutschland ausbauen.

Emirates darf Berlin als fünftes Ziel in Deutschland ansteuern

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

ticker-air-arabia

Air Arabia kommt täglich nach Düsseldorf

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack