Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

AnalyseDie Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates kann ihr Angebot nach Deutschland künftig um Berlin-Flüge ergänzen. Doch wie sehen überhaupt die aktuellen Machtverhältnisse aus bei Flügen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Unsere Analyse zeigt es.

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Luftfahrt

Die Vereinigten Arabischen Emirate dürfen eine nationale Fluglinie einen fünften deutschen Flughafen ansteuern lassen. So kann Emirates in Zukunft von Dubai aus nicht mehr nur nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg fliegen, sondern auch nach Berlin.

Etihad Airways - die wie Emirates eine nationale Fluglinie ist - verbindet derzeit drei deutsche Ziele mit Abu Dhabi: Frankfurt, München und Düsseldorf. Außerdem fliegt Air Arabia von Sharjah nach München und ab Dezember auch nach Frankfurt und Düsseldorf.

Die deutschen Fluggesellschaften fliegen in die Emirate

Aber auch deutsche Fluglinien haben Ziele in den Emiraten im Programm. Lufthansa nimmt im Oktober wieder Flüge von Frankfurt und München nach Dubai auf. Ab November fliegt dann auch ihre Tochter Eurowings wieder von Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn nach Dubai.

Condor nimmt im Oktober wieder Flüge nach Dubai auf, und zwar ab Berlin und Stuttgart. Ebenfalls fliegt sie ab Oktober von Frankfurt und Berlin nach Abu Dhabi. Ebenfalls im Oktober bedient die Business-Class-Airline Beond wieder die Strecke Dubai - München.

Emirates jetzt schon mit Abstand die Nummer eins

Aber all das sind nur die reinen Routen. Erst wenn man sich auch die Frequenzen und die eingesetzten Flugzeuge mit der dazugehörigen Sitzplatzpakazität anschaut, sieht man die aktuellen Machtverhältnisse beim Flugverkehr zwischen den Emiraten und Deutschland.

Mit mehr als 1,2 Millionen angebotenen Sitzen (auf rund 2700 Flügen in beide Richtungen) ist Emirates im Winterflugplan 2026/2027 die klare Nummer eins, wie Zahlen des Luftfahrtdatenanbieters OAG zeigen, die aeroTELEGRAPH ausgewertet hat. Es folgen Etihad mit rund 393.000 angebotenen Sitzen und Condor mit etwa 255.000 Sitzen auf Flügen zwischen Deutschland und den Emiraten.

Zwei Grafiken zeigen die Machtverhältnisse

In der folgenden Grafik sehen Sie die Airlines, eingeordnet nach der Anzahl der angebotenen Plätze. Auf dem jeweiligen Kuchenstück im Diagramm finden Sie sowohl die konkrete Zahl dazu (in 1000) sowie die Zahl der angebotenen Flüge:

Was die Aufteilung auf die deutschen Flughäfen angeht, hat Frankfurt die Nase vor München und Düsseldorf - hier ist der Maßstab die Zahl der Flüge, nicht die der angebotenen Sitze:

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