Essen an Bord von Thai Airways: Auf Inlandsrouten gestrichen.

InlandsflügeThailand verbietet Essen und Getränke an Bord

Wer innerhalb Thailands fliegt, darf an Bord nicht mehr essen und trinken. Auch ein anderes Angebot muss aus den Kabinen entfernt werden.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon als sich das Coronavirus Anfang 2020 in Asien ausbreitete, reduzierten Fluglinien ihr Angebot an Bord. Duty-Free-Verkäufe, warme Mahlzeiten, Kopfhörer - all das verschwand bei vielen Fluggesellschaften vor allem auf kurzen Strecken aus den Kabinen. Knapp ein Jahr später verbietet ein ganzes Land alle Speisen und Getränke auf Inlandsflügen.

Seit dem 31. Dezember dürfen Fluggesellschaften in Thailand auf Inlandsrouten kein Essen und keine Getränke mehr ausgeben. Auch Nahrungsmittel, welche die Passagiere selber mitbringen, dürfen an Bord nicht konsumiert werden. Nur falls die Kabinencrew es als wirklich notwendig erachtet, dürfen sie eine Ausnahme machen und Wasser ausschenken.

Keine Zeitungen mehr an Bord

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Reisender Flüssigkeit braucht, um ein Medikament zu sich zu nehmen. Auch das müsse aber so weit wie möglich von anderen Passagieren entfernt geschehen, hält die thailändische Luftfahrtbehörde CAAT fest.

Ebenfalls ist es Fluglinien untersagt, Zeitungen, Magazine oder Werbematerialien zu verteilen. Als einziges Druckerzeugnis sind die Sicherheitshinweise erlaubt. Wer eigene Lektüre mitbringt, ist angehalten, diese beim Verlassen des Fliegers wieder mitzunehmen. Gegenüber dem Sender CNN erklärte ein Behördensprecher, aufgrund der kurzen Turnaroundzeiten im Inlandsverkehr hätten Airlines kaum die Zeit, die Drucksachen gründlich zu reinigen, so dass diese ein zusätzliches Risiko darstellen würden.

Covid-19-Situation spitzt sich zu

Die CAAT teilte mit, man erlasse die Maßnahmen, da die Covid-19-Situation zunehmend kritisch sei und das in verschiedenen Region im Land. Um eine Eskalation der Lage zu verhindern, hätten Regierung und Behörden entsprechende Maßnahmen getroffen.

Insgesamt ist Thailand mit knapp 9000 Corona-Fällen und 65 Toten vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen. Allerdings ließ ein Ausbruch auf einem Meeresfrüchte-Markt die Infizierten-Zahlen im Dezember nach oben schnellen. Mittlerweile treten in nahezu ganz Thailand wieder Covid-19-Fälle auf.

Mehr zum Thema

Thai Airways International: Die angeschlagene Fluglinie hat kürzlich <a href="https://www.aerotelegraph.com/thai-airways-beendet-kapitel-a380-a330-und-747">das Aus der A380 beschlossen</a>.

Thai Airways stellt zwei Airbus A380 ins Schaufenster

Airbus A350 von Thai Airways: Die Wichian Buri soll zuerst nach Melbourne.

Thai Airways verkauft Rundflug über religiöse Stätten

Sandwich: kostet bei Austrian, Lufthansa und Swiss künftig.

Lufthansa, Swiss und Austrian machen Essen kostenpflichtig

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS legt zwei neue Thailand-Routen auf und fliegt erstmals wieder in die Vereinigten Arabischen Emirate

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil