Das Wrack: Die C-130 war für die Zentralbank unterwegs.

Militärtransporter Lockheed C-130 Hercules voller Geld in Bolivien verunglückt

Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Zuerst war von 11 Toten die Rede, dann von 15, mittlerweile von mindestens 20. In Bolivien ist am Freitag (27. Februar) gegen 18:20 Uhr Ortszeit ein militärisches Transportflugzeug vom Typ Lockheed C-130 Hercules bei der Landung am Flughafen El Alto bei La Paz verunglückt. Die Maschine der bolivianischen Luftwaffe mit der Kennung FAB-81 kam aus Santa Cruz und führte einen Transport für die Zentralbank des Landes durch.

Laut dem bolivianischen Verteidigungsministerium ist das Flugzeug, das von vier Turboprop-Triebwerken angetrieben wurde, von der Landebahn abgekommen und erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen gekommen. Videos vom Unglücksort zeigen, dass das Flugzeug Autos und Lkw auf einer Straße, die am Flughafengelände entlang läuft, traf. Gemäß lokalen Medienberichten wurden mindestens 15 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört.

Lockheed C-130 Hercules völlig zerstört

Die Bilder zeigen auch, dass das Flugzeug völlig zerstört ist. Der Rumpf ist zerbrochen, auch der Bereich unterhalb des Cockpits ist zerfetzt. Laut Medienberichten lagen nach dem Unglück um das Wrack herum auch Banknoten, die das Flugzeug transportiert hatte. Zuerst die Feuerwehr, dann auch die Polizei hinderten Menschen daran, das Geld einzusammeln.

Die Zentralbank erklärte anschließend laut der Zeitung El Deber, dass die Banknoten noch nicht in Umlauf gebracht worden seien und daher noch kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellen würden. Der Versuch, sie in Umlauf zu bringen, sei strafbar. Die Zentralbank forderte die Menschen auf, die Geldscheine zurückzugeben, und ließ die übrigen Banknoten, die sich im Flugzeug befunden hatten, laut dem Bericht der Zeitung verbrennen.

Flugbetrieb in El Alto vorübergehend ausgesetzt

Der Betrieb des Flughafens El Alto wurde nach dem Unglück vorerst ausgesetzt, mittlerweile aber wieder freigegeben. Er liegt westlich des Regierungssitzes La Paz auf einer Höhe von mehr als 4000 Metern. Einst war El Alto ein Vortort-Stadtteil von La Paz, wuchs dann aber rasant und wurde in den 1980er-Jahren zu einer eigenständigen Stadt.

Mehr zum Thema

ticker accident crash absturz

Sechs Tote bei Absturz einer Cessna 210 Turbo der Luftwaffe in Bolivien

Airbus A330-200 von Boliviana: In Europa bisher nur in Madrid zu sehen.

Boliviana de Aviación will Richtung USA und Europa ausbauen

Boeing 737 verliert bei harter Landung Stück des Winglets

Boeing 737 verliert bei harter Landung Stück des Winglets

Dassault Falcon 900 der bolivianischen Regierung: Einer von zwei Staatsflieger des Landes.

Bolivien prüft Verkauf von Präsidentenjet

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies