Schwarzer Bildschirm: So sieht es bald bei TAP aus.

Innovationen von Lufthansa und Co.Schöne neue Unterhaltungswelt

Zunehmende Vernetzung und die Verbreitung von Smartphones und Tablets revolutionieren die Bordunterhaltung. Lufthansa reagiert nun darauf. Andere Airlines nutzen das Ganze, um zu sparen.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Airbus A350 ist der modernste Flieger in Lufthansas Langstreckenflotte. Die Fluglinie nutzt seine Einführung, um das Unterhaltungsangebot für die Passagiere zu überarbeiten. Dabei setzt sie auf den Trend zum Second Screen. Der Begriff bezieht sich nicht nur auf die Luftfahrt und beschreibt das Phänomen, dass Menschen zunehmend nicht nur einen Bildschirm gleichzeitig nutzen, sondern neben Computer oder Fernseher zum Beispiel noch das Smartphone oder Tablet in Betrieb haben.

Wer künftig mit dem A350 von Lufthansa reist, hat nun die Möglichkeit, seinen zweiten Bildschirm an Bord zu nutzen – schon vor dem Flug. Passagiere können sich die «Companion App» herunterladen. Mit der können sie sich bis zu sechs Wochen im Voraus einen Überblick über das Unterhaltungsprogramm an Bord ihres Fluges schaffen und eine eigene Playlist mit Inhalten erstellen, die sie sich auf der Reise dann ansehen wollen.

Bildschirme in den Sitzen größer

An Bord können die Reisenden dann auf ihrem Telefon oder Tablet parallel zum Bildschirm im Vordersitz Fluginformationen ansehen, im Internet surfen (gegen eine Gebühr) oder sich über die Reisedestination informieren. Wie die Airline mitteilt, werden auch die First Screens, also die Bildschirme im Flugzeug, größer sein als bisher.

Dass Reisende ihre eigenen Geräte mit an Bord bringen, machen sich Fluggesellschaften schon länger zu Nutze. Manche als Zusatzangebot, wie etwa Lufthansas Billigtochter Eurowings, die Passagieren über eine App die Möglichkeit gibt, auch auf Kurz- oder Mittelstrecken Filme zu sehen oder Musik zu hören. Auch die Schweizer Ferienairline Edelweiß bietet ein ähnliches Angebot. Doch man kann mit dem Bring.your-own-device-Trend, wie man ihn in der Branche nennt, auch Geld sparen.

American schafft Bildschirme in der 737 Max ab

Ein Beispiel dafür ist American Airlines. Die US-Fluggesellschaft hat beschlossen, in ihren neuesten Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen vom Typ Boeing 737 Max, die irgendwann in diesem Jahr zur Flotte stoßen, keine Bildschirme in die Sitze einzubauen. Bisher hat sie auch in diesen ein Unterhaltungsangebot. Immerhin dauern auch Inlandsflüge in den USA teilweise mehrere Stunden.

«Über 90 Prozent unserer Passagiere bringen schon jetzt ihre eigenen Geräte mit an Bord», so die Fluggesellschaft in einem Schreiben an ihre Mitarbeiter, das an die Öffentlichkeit geriet. «Diese Telefone und Tablets werden ständig verbessert und vor allem haben unsere Passagiere selbst gewählt, dass sie diese gerne nutzen.»

Besseres Internet, weniger Treibstoffkosten

Man werde also die Qualität des Bord-Internets verbessern, damit Reisende besser und ohne Unterbrechung Filme und Musik streamen können. Bildschirme im Vordersitz brauche es dann nicht mehr. Der Zugang zum American-Unterhaltungssystem mit dem eigenen Gerät soll kostenfrei sein, normaler Internetzugang wird verrechnet. Eine Gebühr steht aber noch nicht fest.

American kann durch den Schritt einiges an Geld einsparen. Wie das Wall Street Journal berichtet, kosten die Bildschirme pro Flugzeug bei einer etwas größeren Boeing 767 drei Millionen Dollar. Die Kosten an zusätzlichem Treibstoff, die durch die zusätzlichen Verkabelungen entstehen, belaufen sich auf 90.000 Dollar pro Jahr. Die 767 ist zwar größer als die 737 Max sein wird, doch die Zahlen zeigen, dass American durch den Schritt einiges an Kosten sparen kann.

[poll id="16"]

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Lufthansa: Für kure Zeit auch in Tel Aviv zu sehen.

Der erste Airbus A350 von Lufthansa ist Dahoam

ticker-lufthansa

D-AIHW: Auch dritter Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf verlassen

ticker trauer

Lufthansa-Crewmitglied stirbt während Layover in Bengaluru

Lufthansas D-AIEM: Ist nun fertig beklebt.

Airbus A321 Neo von Lufthansa fliegt jetzt mit zwölf Geschichten durch Europa

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack