Die neue First-Class im A380 von Singapore Airlines: Die ersten beiden Suiten können in eine mit Doppelbett umgewandelt werden.

Singapore AirlinesPassagiere mäkeln an A380-Suiten

Singapore Airlines baut in die First Class ihrer Airbus A380 exklusive Suiten ein. Die ersten Passagiere sind nicht mit allem zufrieden. Zwei zentrale Dinge kritisieren sie.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Jean-Jacques Coste setzte auf Creme- und Brauntöne sowie Leder und Holz. Das Resultat der Arbeit des französischen Yacht-Designers sind sechs exklusive First-Class-Suiten, die er für die Airbus A380 Singapore Airlines gestaltete. Jede verfügt über ein Bett mit verstellbarer Rückenlehne, einen Ledersessel, einen 32-Zoll-Full-HD Monitor und Teppichboden.

Seit Dezember sind die ersten Airbus A380 mit der neuen Einrichtung mit Passagieren unterwegs. Vier Jahre hatte das Star-Alliance-Mitglied am neuen Produkt gearbeitet und mehr als 730 Millionen Euro für die Rundumerneuerung der Kabine der Superjumbos investiert. Doch offenbar bekommen die Suiten von den Passagieren nicht nur Bestnoten. «Es gibt definitiv Probleme, die gelöst werden müssen», sagte der Luxus-Vielflieger Gino Bertuccio der Zeitung Straits Times. Er ist nicht der einzige.

Lärmproblem gelöst

Diverse First-Class-Reisende haben sich gemäß dem Blatt bei Singapore Airlines beschwert. Ein Problem: Die Schiebetüren der Suiten sind sehr laut, wenn man sie schließt. Sie würden rattern. Ein Sprecher von Singapore Airlines bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH die Kinderkrankheiten. Es habe vor allem beim Steigflug Lärmemissionen gegeben. Er erklärt aber, man habe die Ursache für ausgemacht und das Problem bereits gelöst.

Ein anderes Problem ist nicht ganz so einfach aus der Welt zu schaffen. Offenbar sorgt auch die Anordnung der Suiten für Ärger. «Wenn die Türen geöffnet sind, starre ich buchstäblich den Typ gegenüber an», so Bertuccio. Es mangele daher an Privatsphäre. Genau sie wollte Singapore Airlines mit den den neuen Luxus-Suiten eigentlich vergrößern.

Positives Feedback

Die Fluggesellschaft gibt zu, dass es bei der Privatsphäre negatives Feedback gegeben hat. Man prüfe aber diverse Möglichkeiten, das Problem anzugehen, so der Sprecher von Singapore Airlines. «Es ist nicht ungewöhnlich, dass es nach der Einführung negatives Feedback gibt», so der Sprecher. Insgesamt sei das Feedback der Kunden aber sehr positiv. So loben viele, dass die neuen Suiten deutlich mehr Platz bieten.

Mehr zum Thema

Singapores neuer Superjumbo: Ab dem 18. Dezember ist er im Passagierverkehr unterwegs. Wie sieht es im Innern aus?

Tour durch den neuen A380 von Singapore Airlines

Die neue First-Class im A380 von Singapore Airlines: Die ersten beiden Suiten können in eine mit Doppelbett umgewandelt werden.

Singapore bringt Hotelzimmer in der First Class

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier