Das Herzstück des Kabinenumbaus ist eine neue Business Class mit mehr Privatsphäre.

Kurz- und LangstreckeLatam will mit neuem Interieur überzeugen

Die größte südamerikanische Fluggesellschaft vereinheitlicht die Kabine ihrer Flotte. Latam baut dazu mehr als 200 Flugzeuge um.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch herrscht an Bord der Flugzeuge von Latam Wildwuchs. Je nachdem wie alt die Flieger sind oder welche Vorgängerairline sie einst gekauft hatte, ist die Kabine anders gestaltet. Schuld daran ist auch die Firmengeschichte. Die Gruppe entstand 2012 aus dem Zusammenschluss der chilenischen Lan und der brasilianischen Tam.

Das bunte Durcheinander verschwindet nun. Latam investiert 400 Millionen Dollar, um in den kommenden zwei Jahren zwei Drittel ihrer Flotte mit einem neuen Interieur auszurüsten. «Das Reiseerlebnis an Bord ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale bei der Wahl einer Fluggesellschaft und maßgebender Faktor für die Kundenzufriedenheit», erklärt Claudia Sender, verantwortlich für das Kundenerlebnis bei Latam die hohe Investition. Drei Jahre lang habe man mit Testgruppen am neuen Interieur gearbeitet. Nun wird es Schritt für Schritt umgesetzt.

Mehr Privatsphäre in der Business

Der Umbau ist trotzdem eine Herkulesaufgabe. Die größte südamerikanische Fluggesellschaft muss mehr als 200 Flugzeuge umrüsten. Die erste Maschine mit neuer Kabine bekommt gegen Ende des laufenden Jahres die Tochter in Peru, die zweite Anfang 2019 die in Brasilien. Die Airbus A320 und A321 der Latam-Gesellschaften bekommen neue, ergonomische Recaro-Sitze mit schnell aufladenden USB-Anschlüssen. Zudem gibt es an Bord künftig Wifi und ein verbessertes Unterhaltungssystem.

Auch die Langstreckenflieger werden innen aufgefrischt. Die Boeing 767 und Boeing 777 kommen dabei als erste an die Reihe. Kernstück des Upgrades ist eine neue Business Class, die mehr Privatsphäre bietet. So haben etwas künftig alle Sitze direkten Zugang zum Gang und es gibt mehr Ablageflächen. Auch hier gibt es ein neues Unterhaltungssystem mit 18-Zoll-Monitoren.

Auch Dreamliner und A350 kommen an die Reihe

In der Economy Class kommen ebenfalls Recaro-Sessel zum Einsatz, die einen 12-Zoll-Monitor aufweisen. Das neue Interieur bekommen auch alle Boeing 787-9 und Airbus A350-1000, die in den kommenden Jahren an Latam ausgeliefert werden.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie erste Aufnahmen der neuen Business Class von Latam.

Mehr zum Thema

Die neue Business Class von Trinity Airways: Die Airline baut zwölf Sitze in ihre beste Reiseklasse.

Ist das die spartanischste Business Class der Welt?

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Der Vantage-Nova-Sitz von Thompson Aero Seating: Wird auch bei Thai Airways eingesetzt werden.

Neue Business Class von Thai Airways kommt ab 2027

Die Servietten-Klammer in der Business Class von Austrian Airlines (Montage): Kleine Klammer, viele Fans.

Das Ende einer kleinen Tradition: Austrian Airlines verbannt die Holzklammer

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca