U-Dream-Headrest im Einsatz: Aktuell nur auf drei Airbus a350 verfügbar.

Neue KopfstützeEmirates macht das Nackenkissen überflüssig

Wer viel Economy Class fliegt, kennt das leidige Kopfstützen-Problem. Emirates will es jetzt mit einer neuen Sitzlösung lösen und verbaut dafür eine achtfach verstellbare Kopfstütze mit gepolsterten Seitenflügeln.

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Es ist ein Problem, das jeder kennt, der viel Economy Class fliegt. Der Flug ist gestartet, die Rückenlehne zurückgestellt, die Entspannung kann kommen. Doch so richtig entspannen kann man sich nicht, weil der Kopf nirgendwo so richtig Halt findet. Zwar lässt sich bei vielen Airlines die Kopfstütze rechts und links leicht einknicken, doch oft passt es trotzdem nicht.

Früher haben aufblasbare Nackenkissen ausgeholfen, heute sind es meist Modelle aus Viscoseschaum, die sich an Kopf und Nacken anschmiegen. Von der Optik her sehen sie eher aus wie ein dicker Schal als wie ein klassisches Nackenkissen. Nur ein Problem bleibt: Sie sind ziemlich sperrig, und man muss sie nach dem Flug auch wieder mit nach Hause schleppen.

Emirates bringt U-Dream Headrest in die Flotte

Emirates hat mit dem U-Dream Headrest nach eigener Aussage eine weltweite Neuheit für die Economy Class vorgestellt, eine in den Safran-Sitz Z400 integrierte Kopfstütze, die das Mitbringen von Nackenkissen künftig überflüssig machen soll. Die integrierte Nackenstütze besteht aus gepolsterten, ledernen Seitenflügeln, die sich in acht Positionen verstellen lassen. Emirates verspricht, die Flügel nach jedem Flug zu reinigen.

So sieht die integrierte Nackenstütze bei Emirates aus.

Die Kopfstütze lässt sich auch in der Höhe verschieben und kippen, damit sie zu unterschiedlichen Körpergrößen passt. Der Kopf soll dadurch weder nach vorne noch zur Seite wegsacken, ein Klassiker beim Versuch, in der Economy zu entspannen. Emirates hat das Ganze unabhängig testen und von der Easa zertifizieren lassen und ist damit die erste Airline weltweit mit so einer Lösung. So ganz neu ist das nicht, eine niederländische Firma hat schon 2016 eine ähnliche Idee.

Erst Airbus A350, später auch Boeing 777X

Bislang ist der U-Dream-Headrest in drei Airbus A350 installiert und soll bis Ende des Jahres in allen A350-Flugzeugen der Golf Airline nachgerüstet sein. Auch viele A380 und Boeing 777 sollen nachgerüstet werden. Alle 270 bestellten Boeing 777X werden gleich ab Werk damit ausgerüstet. Wer also bald mit Emirates fliegen wird, kann sein Nackenkissen schon bald zu Hause lassen, sofern das jeweilige Flugzeug schon umgerüstet ist.

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