U-Dream-Headrest im Einsatz: Aktuell nur auf drei Airbus a350 verfügbar.

Neue KopfstützeEmirates macht das Nackenkissen überflüssig

Wer viel Economy Class fliegt, kennt das leidige Kopfstützen-Problem. Emirates will es jetzt mit einer neuen Sitzlösung lösen und verbaut dafür eine achtfach verstellbare Kopfstütze mit gepolsterten Seitenflügeln.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist ein Problem, das jeder kennt, der viel Economy Class fliegt. Der Flug ist gestartet, die Rückenlehne zurückgestellt, die Entspannung kann kommen. Doch so richtig entspannen kann man sich nicht, weil der Kopf nirgendwo so richtig Halt findet. Zwar lässt sich bei vielen Airlines die Kopfstütze rechts und links leicht einknicken, doch oft passt es trotzdem nicht.

Früher haben aufblasbare Nackenkissen ausgeholfen, heute sind es meist Modelle aus Viscoseschaum, die sich an Kopf und Nacken anschmiegen. Von der Optik her sehen sie eher aus wie ein dicker Schal als wie ein klassisches Nackenkissen. Nur ein Problem bleibt: Sie sind ziemlich sperrig, und man muss sie nach dem Flug auch wieder mit nach Hause schleppen.

Emirates bringt U-Dream Headrest in die Flotte

Emirates hat mit dem U-Dream Headrest nach eigener Aussage eine weltweite Neuheit für die Economy Class vorgestellt, eine in den Safran-Sitz Z400 integrierte Kopfstütze, die das Mitbringen von Nackenkissen künftig überflüssig machen soll. Die integrierte Nackenstütze besteht aus gepolsterten, ledernen Seitenflügeln, die sich in acht Positionen verstellen lassen. Emirates verspricht, die Flügel nach jedem Flug zu reinigen.

So sieht die integrierte Nackenstütze bei Emirates aus.

Die Kopfstütze lässt sich auch in der Höhe verschieben und kippen, damit sie zu unterschiedlichen Körpergrößen passt. Der Kopf soll dadurch weder nach vorne noch zur Seite wegsacken, ein Klassiker beim Versuch, in der Economy zu entspannen. Emirates hat das Ganze unabhängig testen und von der Easa zertifizieren lassen und ist damit die erste Airline weltweit mit so einer Lösung. So ganz neu ist das nicht, eine niederländische Firma hat schon 2016 eine ähnliche Idee.

Erst Airbus A350, später auch Boeing 777X

Bislang ist der U-Dream-Headrest in drei Airbus A350 installiert und soll bis Ende des Jahres in allen A350-Flugzeugen der Golf Airline nachgerüstet sein. Auch viele A380 und Boeing 777 sollen nachgerüstet werden. Alle 270 bestellten Boeing 777X werden gleich ab Werk damit ausgerüstet. Wer also bald mit Emirates fliegen wird, kann sein Nackenkissen schon bald zu Hause lassen, sofern das jeweilige Flugzeug schon umgerüstet ist.

Wir berichten mit Leidenschaft über die Luftfahrt – kritisch, fair und nah dran. Wer uns unterstützt, sorgt dafür, dass wir das 365 Tage im Jahr tun können. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Italienische Fluggesellschaften wollen Emirates-Flüge von Mailand nach Lima verhindern

ticker-emirates

Emirates plant Airbus-A350-Einsätze um

ticker-emirates

15.588 Flüge: Emirates feiert 15. Genf-Jubiläum

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 vorübergehend nach Düsseldorf

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin