Kabine von El Al: Der Bildschirminhalt des Sitznachbarn ist im Dreamliner bald nicht mehr sichtbar.

Boeing 787El Al macht es neugierigen Sitznachbarn schwerer

Die israelische Fluglinie rüstet die Bildschirme in ihren Boeing 787 Dreamlinern um. So ist bald nicht mehr zu sehen, was die Person neben einem auf dem Bildschirm hat.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es geht wahrscheinlich den meisten Menschen so: Wo ein Bildschirm ist, schaut man zumindest kurz hin. Das gilt auch, wenn im Zug oder Flugzeug der Sitznachbar den Laptop auspackt. Wer neugierige Blicke verhindern will, kann sich für Computer, Tablet oder Handy eine spezielle Folie kaufen, welche den Bildschirm von der Seite nicht einsehbar macht. Etwas Ähnliches installiert El Al jetzt an Bord ihrer Flugzeuge.

Wie die israelische Airline dem Portal Dans Deals verraten hat, hat sie begonnen, die in den Sitzen ihrer Boeing 787 eingebauten Bildschirme umzubauen. In zwei Monaten soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Dann sind die Bildschirme aller Reisenden gegen neugierige Blicke der Sitznachbarn geschützt.

Auch Kinder werden geschützt

Das soll mehrere Vorteile mit sich bringen. Unter anderem können mitreisende Kinder keine für Kinder unangebrachten Inhalte auf dem Bildschirm anderer Reisender sehen. Schon jetzt gibt die Fluggesellschaft den Eltern die Möglichkeit, eine Jugendschutzfunktion im Unterhaltungssystem zu aktivieren. Der Sichtschutz geht einen Schritt weiter.

Bei erwachsenen Reisenden könnte die neue Funktion zudem helfen, auf Nachtflügen besseren Schlaf zu finden. Denn wenn es im Flugzeug dunkel ist, aber der Bildschirm des Sitznachbarn hell, kann das ziemlich nerven. Der neue Sichtschutz wirkt diesem Problem entgegen.

Selbst entwickelt

Laut dem Bericht hat El Al die Technik selber entwickelt. Ob es sich um eine Folie oder um neue Bildschirme handelt, ist allerdings nicht klar. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA soll das Ganze schon zertifiziert haben.

Die Dreamliner-Flotte von El Al besteht aktuell aus vier Boeing 787-8 und zwölf Boeing 787-9. In Boeings Orderbucht stehen zudem vier weitere 787-9 für die israelische Fluglinie.

Mehr zum Thema

Der Spaceseat wurde 2010 in der Premium Economy eingeführt. Er war tatsächlich sehr geräumig - solange man saß.

Air New Zealand lässt innovativen Sitz fallen

<span style="font-weight: 400;">Berthold Trenkel, Chief Operating Officer des Qatar National Tourism Council</span>

«Ein Fensterplatz ist besser als jedes Inflight-Entertainment»

Erling Haaland: «Nur die Karte. Einfach.»

Ein neuer Flugtrend erobert die sozialen Medien

Boeing 787: Norse Atlantic Airways setzt ganz auf den Dreamliner.

In Hunderten Boeing 787 müssen Waschbecken umgebaut werden - um Schäden zu vermeiden

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies