Die roten Strumpfhosen von Austrian Airlines: Objekt der Liebe und des Hasses.

Neue UniformDie rote Strumpfhose bleibt: Austrian Airlines setzt weiter auf Kult-Accessoire

Sie spaltet die Meinungen – und ist doch längst Markenzeichen: Die rote Strumpfhose von Austrian Airlines. Jetzt ist klar: Sie bleibt Teil der neuen Uniform.

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Kaum ein Uniformdetail sorgt so zuverlässig für Gesprächsstoff wie sie: die rote Strumpfhose von Austrian Airlines. Seit 1995 gehört sie zum Erscheinungsbild der Crews – und spaltet seither die Meinungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

«Manche hassen sie, viele lieben sie. Aber von Tokio bis Los Angeles erkennt man uns wieder», brachte es die langjährige Flugbegleiterin Nicola Gärner einst auf den Punkt. Bei einer internen Umfrage sprachen sich 2015 rund 70 Prozent der Mitarbeiterinnen für den Beibehalt des auffälligen Markenzeichens aus.

Flugbegleiterinnen ordern 16.000 Paar pro Jahr

Fast wirkt es, als habe die rote Strumpfhose längst Kultstatus erreicht. Rund 16.000 Paare werden pro Jahr von den Mitarbeiterinnen geordert. Auch Flugbegleiterin Nikola Frates sieht darin mehr als nur ein Kleidungsstück: «Egal, ob blickdicht oder als feine Sommervariante – für mich ist sie ein Uniformteil mit Kultstatus, das Geschichte geschrieben hat.» So schaffte es das markante Accessoire 2019 sogar in den firmeneigenen Jetshop, wo es für den guten Zweck um 13,30 Euro erhältlich war.

Vor kurzem wurde bekannt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Austrian Airlines anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums bis 2028 neue Uniformen erhalten werden. Zum konkreten Design – und zur Frage nach der Zukunft der roten Strumpfhosen – hatte sich Austrian-Operativchef Stefan-Kenan Scheib im aeroTELEGRAPH-Interview zunächst zurückhaltend geäußert.

Austrian Airlines: Mischung aus modern und traditionell

Nun gibt es Klarheit: «Die roten Strumpfhosen bleiben erhalten. Die neue Uniform wird meiner Meinung nach eine Mischung aus modernen und traditionellen Elementen beinhalten. Einige Elemente wird es geben, die es heute noch nicht gibt, die Uniform bleibt aber weiterhin rot», sagt Scheib.

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