Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat am Flughafen Innsbruck zu einem Startabbruch geführt: Eine Embraer E195 musste am vergangenen Donnerstag (16. April) den Startlauf stoppen – offenbar wegen einer Biene. Flug OS106 nach Wien beschleunigte bereits auf rund 80 Knoten oder rund 150 Kilometer pro Stunde, als das Cockpitpersonal von Austrian Airlines widersprüchliche Geschwindigkeitsanzeigen bemerkte. Daraufhin brachen sie den Start sicher ab und kehrten zum Vorfeld zurück, wie das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald zuerst berichtete.
Ursache war laut Austrian Airlines ein verstopftes Pitot-Rohr – mutmaßlich durch eine Biene. Diese Sensoren messen den Luftdruck und sind entscheidend für die Geschwindigkeitsanzeige im Cockpit. Blockaden können zu fehlerhaften Werten führen und gelten als sicherheitskritisch. Die 102 Passagiere wurden später mit einem Airbus A321 nach Wien gebracht.