Die österreichische Nationalairline hat im ersten Quartal einen operativen Verlust von 112 Millionen Euro verbucht und damit das Vorjahresniveau erreicht. Zwar stiegen Umsatz und Auslastung, doch die Folgen des Iran-Krieges belasteten das Ergebnis stark. Mehrere Nahost-Strecken, darunter Tel Aviv, Dubai und Teheran, bleiben weiterhin ausgesetzt. Hinzu kamen deutlich höhere Kerosinkosten sowie wetterbedingte Zusatzkosten durch Schnee und Blitzeis zu Jahresbeginn, so Austrian Airlines.
Für den Sommer erwartet die Lufthansa-Tochter derzeit keine Einschränkungen bei der Treibstoffversorgung in Wien. Freie Kapazitäten aus dem Nahost-Verkehr setzt Austrian Airlines verstärkt auf Europa-Strecken ein. Insgesamt plant die Fluglinie rund 800 zusätzliche Flüge zu Ferienzielen wie Palma de Mallorca, Dubrovnik oder Málaga.
Zudem treibt Austrian Airlines ihre Flottenerneuerung voran. Noch 2026 sollen drei weitere Boeing 787-9 sowie der erste zusätzliche Airbus A320 Neo zur Flotte stoßen.