The first Airbus A350 of the Air Force after landing at Hamburg Airport.

Flugbereitschaft DeutschlandsErster Regierungs-A350 bekommt Innenleben

In Hamburg hat Lufthansa Technik die Umrüstung des ersten Airbus A350 zum Regierungsflieger gestartet. Der Jet bekommt eine provisorische Kabine.

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Noch trägt er vorläufig das zivile Kennzeichen D-AGAF. Als einer von insgesamt drei neuen Langstreckenfliegern der Flugbereitschaft des deutschen Verteidigungsministeriums wird der Airbus A350-900 künftig jedoch die militärische Registrierung 10+03 tragen. Vergangenen März wurde er erstmals in den Farben der künftigen Betreiberin gesichtet.

Auf dem Weg zum Staatsflugzeug trat die Maschine jetzt ihre nächste Etappe an. Am Flughafen Hamburg übernahm Lufthansa Technik am Donnerstag (7. Mai) den A350 und startete die Umrüstung. Um die 10+03 bereits im kommenden Juli an die Flugbereitschaft übergeben zu können, wird das Wartungsunternehmen sie vorerst mit einer «speziellen Übergangskabine» ausrüsten.

Schwesterflugzeuge noch im Bau

Dabei wird der Großraumjet mit einem Büro- und Konferenzbereich ausgestattet. Die restliche Kabine soll mitfliegenden Delegationen im neuen deutschen Regierungsjet zur Verfügung stehen. Trotz der Übergangslösung werde die Kabine «eine Bestuhlung mit großzügigem Sitzabstand, eine angemessene Anzahl an Waschräumen und eine moderne Küchenausstattung» erhaltent, schreibt Lufthansa Technik in einer Mitteilung.

Im kommenden Jahr werden die zwei künftigen Schwesterflugzeuge 10+01 und 10+02 mit vollwertiger VIP-Kabine sowie militärischen Spezialausrüstung umgebaut und ausgeliefert. Derzeit befinden sich diese beiden A350 noch bei Airbus im Bau. Sobald sie an die Flugbereitschaft übergeben worden sind, wird die 10+03 mit der definitiven Kabine nachgerüstet, so Lufthansa Technik.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen des neuen Airbus A350 für die Flugbereitschaft.

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