Eine Boeing 737 Max 8 von Flair Airlines: Die Fluggesellschaft hat Ärger mit der kanadischen Steuerbehörde.

KanadaFlair Airlines hat Millionen-Ärger mit kanadischer Steuerbehörde

Die kanadische Steuerbehörde fordert von der Billigfluggesellschaft 67,2 Millionen Dollar. Ein Gericht ließ schon die Beschlagnahme von Eigentum der Fluggesellschaft zu.

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Es war ein Schuss vor den Bug der kanadischen Fluggesellschaft Flair. Mitte März des vergangenen Jahres setzte Airborne Capital als Eigentümer vier an Flair Airliens verleaste Boeing 737 Max fest. Die Airline hatte die Leasingraten nicht bezahlt. In der Folge mussten die Kanadier Flüge streichen. Rund 1900 Reisende waren betroffen.

Elf Monate später hat die Airline, deren Hauptaktionärin die Finanzfirma 777 Partners ist, die auch die Mehrheit der Profifußballabteilung des Berliner Bundesligisten Hertha BSC hält, neuen finanziellen Ärger. Der kanadische Staat fordert 67,2 Millionen US-Dollar, wie CBS berichtet. Die Airline soll Einfuhrzölle für Boeing 737-Max-Flugzeuge nicht bezahlt haben.

Einigung in letzter Sekunde

Der Streit eskalierte so weit, dass die Steuerbehörde Kanadas, die Canada Revenue Agency (CRA), einen Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahme und zum Verkauf von Eigentum der Airline erwirkte. Airline-Chef Stephen Jones erklärte, dass Flair und Steuerbehörde sich auf einen Zahlungsplan geeinigt hätten. Die gerichtliche Anordnung habe daher keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, so der Chef.

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