Boeing 717 von Blue 1: Der Airline gehts schlecht.

Kahlschlag bei finnischer SAS-TochterBlue 1 entlässt Hälfte des Personals

Die finnische Fluggesellschaft schrumpft markant. Die Flotte wird von 9 auf 5 Flugzeuge reduziert. Der Personalbestand von Blue 1 sinkt auf die Hälfte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im November 2012 schrammte SAS Scandinavian Airlines knapp an der Insolvenz vorbei. In letzter Minute wurde damals die transnationale Fluggesellschaft gerettet. Über den Berg ist sie dennoch noch nicht. SAS schreibt weiterhin Verlust. Deshalb zieht das Management nun die Sparschraube weiter an und entlässt weitere 300 Mitarbeitende in Support, Verwaltung und Management.

Noch härter von den Kostensenkungsmaßnahmen getroffen als die Mutter wird die finnische Tochter Blue 1. Sie muss die Hälfte des Personals abbauen, wie diese Woche bekannt wurde. Konkret reduziert sie die Flotte von derzeit neun per November auf fünf Boeing 717. Der Personalbestand wird von 320 auf rund 160 abgebaut. Vor allem Flüge ab Stockholm werden bei Blue 1 gestrichen, in Helsinki soll es keinen Abbau geben.

Blue 1 wurde zur europäischen Regionalairline

Blue 1 war 1987 als Air Botnia gegründet worden. 2004 wurde der Name in den heutigen geändert. In den darauf folgenden Jahren expandierte die Airline kräftig und wurde zur europäischen Regionalairline. Hauptgeschäft sind heute aber Wet-Lease-Deals und Charterflüge. Blue 1 fliegt vor allem für SAS skandinavische und europäische Strecken.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier