Finnair, Finnland.

Orders für 60 neue FlugzeugeFinnair hat noch lange nicht genug von Asien

Die Airline baut ihr Geschäftsmodell als Asien-Zubringer aus. Dazu kauft Finnair neue Flugzeuge und baut die Flotte auf 100 Flieger aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Blick auf das interkontinentale Streckennetz von Finnair verrät schnell, welche Strategie die Fluglinie seit ihrem Umbau Anfang des Jahrzehnts verfolgt: Mit ihrem Drehkreuz Helsinki-Vantaa positioniert sie sich als Brücke zwischen Europa und Asien. Die Lage der finnischen Hauptstadt am nordöstlichen Rand von Europa soll gegenüber anderen europäischen Drehkreuzen einen Zeitvorteil bringen.

Auf diesen geografischen Vorteil möchte Finnair auch in Zukunft setzen. Bei der Präsentation der Geschäftszahlen für die letzten zwölf Monate kündigte Vorstandsvorsitzender Topi Manner am Dienstag (12. November) an, das Engagement Richtung Asien zu verdoppeln. Er will dabei die Kapazitäten auf bestehenden Asien-Routen erhöhen und weniger auf neue Strecken setzen.

Ein Fünftel mehr Flugzeuge in fünf Jahren

Doch dafür braucht es auch mehr Flugzeuge. Die Fluggesellschaft plant, ihre Flotte in den nächsten fünf Jahren von derzeit 83 Flugzeugen auf 100 zu vergrößern. Neben neuen Langstreckenflugzeugen sollen auch zusätzliche Kurz- und Mittelstreckenflieger hinzukommen. Sie sind als Zubringer für die Interkontinentalrouten essenziell.

Aktuell besteht die Kontinentalflotte von Finnair aus 61 Flugzeugen, darunter Jets der Airbus-A320-Familie, Embraer E190 und ATR 72 (betrieben von Norra). Bis 2025 sollen es 70 Flieger sein. Bei den Langstreckenflugzeugen soll die Anzahl von 22 auf 30 steigen. Dort sind bisher Airbus A330 und A350 im Einsatz. In den nächsten beiden Jahren plant Finnair die Übernahme fünf weiterer A350.

Zum Großteil Ersatz für alternde Flugzeuge

Doch Finnair will die Flotte nicht nur mit mindestens 17 Flugzeugen ausbauen. Die Fluglinie will auch ältere Flieger ersetzen und wird deshalb insgesamt 60 neue Jets ordern. Sie investiert zwischen 3,5 und 4 Milliarden Euro in den Flottenaus- und -umbau.

Mehr zum Thema

A330 von Finnair: Die Airline hält an ihren 23 Langstreckenfliegern fest.

Finnair will nach Nepal fliegen

Zum Bett umgebauter Business-Class-Sitz im A330 von Finnair: Einsteigen in London.

Auch Finnair setzt auf echte Business Class in Europa

Roxette-Sänger Gessle (links) und Starkoch Tommy Myllymäki: Gemeinsam für bessere Speisen.

Roxette sollen für Finnair Essen verbessern

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies