Finnair, Finnland.

Orders für 60 neue FlugzeugeFinnair hat noch lange nicht genug von Asien

Die Airline baut ihr Geschäftsmodell als Asien-Zubringer aus. Dazu kauft Finnair neue Flugzeuge und baut die Flotte auf 100 Flieger aus.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ein Blick auf das interkontinentale Streckennetz von Finnair verrät schnell, welche Strategie die Fluglinie seit ihrem Umbau Anfang des Jahrzehnts verfolgt: Mit ihrem Drehkreuz Helsinki-Vantaa positioniert sie sich als Brücke zwischen Europa und Asien. Die Lage der finnischen Hauptstadt am nordöstlichen Rand von Europa soll gegenüber anderen europäischen Drehkreuzen einen Zeitvorteil bringen.

Auf diesen geografischen Vorteil möchte Finnair auch in Zukunft setzen. Bei der Präsentation der Geschäftszahlen für die letzten zwölf Monate kündigte Vorstandsvorsitzender Topi Manner am Dienstag (12. November) an, das Engagement Richtung Asien zu verdoppeln. Er will dabei die Kapazitäten auf bestehenden Asien-Routen erhöhen und weniger auf neue Strecken setzen.

Ein Fünftel mehr Flugzeuge in fünf Jahren

Doch dafür braucht es auch mehr Flugzeuge. Die Fluggesellschaft plant, ihre Flotte in den nächsten fünf Jahren von derzeit 83 Flugzeugen auf 100 zu vergrößern. Neben neuen Langstreckenflugzeugen sollen auch zusätzliche Kurz- und Mittelstreckenflieger hinzukommen. Sie sind als Zubringer für die Interkontinentalrouten essenziell.

Aktuell besteht die Kontinentalflotte von Finnair aus 61 Flugzeugen, darunter Jets der Airbus-A320-Familie, Embraer E190 und ATR 72 (betrieben von Norra). Bis 2025 sollen es 70 Flieger sein. Bei den Langstreckenflugzeugen soll die Anzahl von 22 auf 30 steigen. Dort sind bisher Airbus A330 und A350 im Einsatz. In den nächsten beiden Jahren plant Finnair die Übernahme fünf weiterer A350.

Zum Großteil Ersatz für alternde Flugzeuge

Doch Finnair will die Flotte nicht nur mit mindestens 17 Flugzeugen ausbauen. Die Fluglinie will auch ältere Flieger ersetzen und wird deshalb insgesamt 60 neue Jets ordern. Sie investiert zwischen 3,5 und 4 Milliarden Euro in den Flottenaus- und -umbau.

Mehr zum Thema

A330 von Finnair: Die Airline hält an ihren 23 Langstreckenfliegern fest.

Finnair will nach Nepal fliegen

Zum Bett umgebauter Business-Class-Sitz im A330 von Finnair: Einsteigen in London.

Auch Finnair setzt auf echte Business Class in Europa

Roxette-Sänger Gessle (links) und Starkoch Tommy Myllymäki: Gemeinsam für bessere Speisen.

Roxette sollen für Finnair Essen verbessern

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack