Economy-Klasse im Dreamliner von Ethiopian: Ganz hintern brach das Feuer aus.

Dreamliner: Batterien entlastet

Die Behörden suchen emsig die Ursache des Brandes in der Boeing B787 von Ethiopian Airlines. So viel ist für sie klar: Die Batterien sind dieses Mal kaum der Auslöser.

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Die Experten der britischen Untersuchungsbehörde Air Accidents Investigation Branch (AAIB) machten sich umgehend an die Arbeit. Bereits am Samstag (13. Juli) untersuchten sie den Dreamliner mit der Kennzeichnung ET-AOP, der am Tag zuvor am Flughafen London Heathrow auf seinem Standplatz Feuer gefangen hatte. Der Brand führte nach ersten Erkenntnissen zu starker Rauchentwicklung, wie Spuren in der ganzen Kabine belegen, so die Behörde in einer Medienmitteilung. Zudem gebe es starke Hitzeschäden an der Decke im hinteren Bereich des Flugzeuges. Die Maschine war am Freitagmorgen aus Addis Abeba nach London geflogen und rund acht Stunden geparkt gewesen, als das Feuer entdeckt wurde.

Der Brand brach an einer sehr komplexen Stelle des Rumpfes aus. Im Bereich der letzten Sitzreihen befinden sich neben einer Bordküche auch elektrische Installationen. Die Anfangsermittlungen würden deshalb noch einige Tage dauern, so das Air Accidents Investigation Branch.

Kein Grounding

Eines machte die britische Behörde aber bereits klar. Die Schäden seien fern der Batterien des Hilfsaggregates (Auxiliary Power Unit – APU) aufgetreten. Es gebe daher keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Feuer und den Batterien. Damit wird vorerst eine Wiederholung des Batterieproblems ausgeschlossen, das Mitte Januar zum monatelangen Grounding der weltweiten Dreamliner-Flotte geführt hatte. Ethiopian Airlines und andere Fluggesellschaften kündigte denn auch an, seine Dreamliner weiterhin einzusetzen.

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