Economy-Klasse im Dreamliner von Ethiopian: Ganz hintern brach das Feuer aus.

Dreamliner: Batterien entlastet

Die Behörden suchen emsig die Ursache des Brandes in der Boeing B787 von Ethiopian Airlines. So viel ist für sie klar: Die Batterien sind dieses Mal kaum der Auslöser.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Experten der britischen Untersuchungsbehörde Air Accidents Investigation Branch (AAIB) machten sich umgehend an die Arbeit. Bereits am Samstag (13. Juli) untersuchten sie den Dreamliner mit der Kennzeichnung ET-AOP, der am Tag zuvor am Flughafen London Heathrow auf seinem Standplatz Feuer gefangen hatte. Der Brand führte nach ersten Erkenntnissen zu starker Rauchentwicklung, wie Spuren in der ganzen Kabine belegen, so die Behörde in einer Medienmitteilung. Zudem gebe es starke Hitzeschäden an der Decke im hinteren Bereich des Flugzeuges. Die Maschine war am Freitagmorgen aus Addis Abeba nach London geflogen und rund acht Stunden geparkt gewesen, als das Feuer entdeckt wurde.

Der Brand brach an einer sehr komplexen Stelle des Rumpfes aus. Im Bereich der letzten Sitzreihen befinden sich neben einer Bordküche auch elektrische Installationen. Die Anfangsermittlungen würden deshalb noch einige Tage dauern, so das Air Accidents Investigation Branch.

Kein Grounding

Eines machte die britische Behörde aber bereits klar. Die Schäden seien fern der Batterien des Hilfsaggregates (Auxiliary Power Unit – APU) aufgetreten. Es gebe daher keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Feuer und den Batterien. Damit wird vorerst eine Wiederholung des Batterieproblems ausgeschlossen, das Mitte Januar zum monatelangen Grounding der weltweiten Dreamliner-Flotte geführt hatte. Ethiopian Airlines und andere Fluggesellschaften kündigte denn auch an, seine Dreamliner weiterhin einzusetzen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

ticker-boeing-1

Streikgefahr bei Boeing wächst

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

ticker-boeing-1

Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure

Video

Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F von liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des FLuges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg