Fastjet-Flieger: Preise dürften steigen

Teure Busse beflügeln Fastjet

Tansanias Fastjet dürfte bald einen deutlichen Nachfrageschub erleben. Der Grund: Busfahrten werden im ostafrikanischen Land teurer.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich ist Fliegen schneller und vor allem sicherer. Dennoch reisen viele Passagiere in Tansania noch lieber mit dem Bus. Denn der ist oft noch preiswerter. Zudem ist man flexibler bei Reiserücktritt und Route. Doch in Zukunft dürfte sich das ändern. Denn die Preise für Bustickets stiegen von einem Tag auf den anderen um 25 Prozent, wie die tansanische Zeitung Daily News berichtet. Sie liegen nun über den Preisen, die der neue Billiganbieter Fastjet von Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou verlangt. 32'000 Schilling (rund 14 Euro) kosten diese zum Teil ohne Steuern für eine Reise im Norden des Landes. Hamza Johari, Konsumentenexperte der tansanischen Luftfahrtbehörde, erklärte, dass Fastjet seit der Aufnahme des Betriebs Anfang 2012 bereits viele Bus-Passagiere von sich überzeugte. «Das dürfte in nächster Zeit noch zunehmen.»

Das sei eine gesunde Entwicklung, erklärt Haji Semboja, Wirtschaftsprofessor der Universität in Dar es Salaam. «Das einzige Problem könnte sein, dass die Nachfrage nach Flugtickets durch die Decke geht.» Dann könne dasselbe mit den Preisen geschehen. Doch das würde sich lösen, wenn mehr Anbieter auf den Markt kämen.

Bus und Flugzeug kombiniert

Es könnte sogar sein, dass sowohl Busse als auch Fluggesellschaften von dem Wandel profitieren. Denn Fastjet verlangt ganz nach dem Vorbild Easyjet auch Gebühren für die Gepäckaufgabe. Einige Passagiere umgehen diese inzwischen, indem sie selbst den Komfort des Fluges nutzen und ihr Gepäck per Bus hinterherschicken, berichtet Semboja.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies