Ex-Mitarbeiterinnen von Transasia Airways: 1000 ehemalige Angestellte könnten wieder Arbeit finden.

TaiwanFar Eastern Air will Transasia wiederbeleben

Transasia Airways ging vor wenigen Wochen unter. Nun will die Konkurrentin Far Eastern Air Transport die taiwanische Fluggesellschaft wieder auferstehen lassen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Ende kam plötzlich. Ende November musste die taiwanesische Transasia Airways den Betrieb einstellen. Sie war 1951 gegründet worden und damit die erste private Fluggesellschaft der Insel gewesen. Zuletzt war sie mit 16 Flugzeugen 27 Destinationen angeflogen. Grund für das Aus waren zwei tödliche Unfälle innerhalb weniger Monate, welche die Buchungen einbrechen ließen. Nun gibt es aber offenbar Hoffnung, dass die Fluglinie wieder auferstehen könnte.

Wie die Zeitung Taipei Times berichtet, ist die taiwanesische Regionalairline Far Eastern Air Transport daran interessiert, Transasia aus dem Nachlass zu übernehmen und zu restrukturieren. Die Marke Transasia würde dabei verschwinden. Neu würde sie als Far Eastern United Airlines fliegen. «Auf diese Weise hoffen wir, sobald wie möglich wieder Inlandsflüge anbieten zu können», so Tseng Chin-chih, Far Easterns Operativchef. Neben seiner Airline wären auch die Gläubiger von Transasia an der neuen Airline beteiligt.

Vor allem nach China

Far Eastern Air Transport wurde 1957 gegründet. Mit einer Flotte von 5 McDonnell Douglas MD-82 und 3 MD-83 bedient sie derzeit 15 Ziele. Die meisten Destinationen liegen in China, daneben fliegt die Fluglinie auch nach Japan sowie auf einigen wenigen Inlandsstrecken.

Zwei tödliche Unfälle hatten zum Ende von Transasia geführt. Vor gut zwei Jahren krachte Transasia-Flug GE222 bei der Landung am Magong Airport in ein Gebäude. 48 der 58 Insassen kamen ums Leben. Als Unfallursache wurde Selbstüberschätzung des Piloten festgestellt. Nur wenige Monate später, im Februar 2015, stürzte eine weitere ATR 72-500 auf Flug GE235 von Taipeh nach Kinmen in den Fluss Keelung. 43 Menschen kamen ums Leben. Insgesamt war es der fünfte Totalverlust der Airline innerhalb von zwanzig Jahren. Auch bei diesem Crash wurde eine Teilschuld der Crew zugeschrieben. Die Piloten hätten Fehlfunktionen im Cockpit nicht richtig interpretiert und so den Absturz mit herbeigeführt.

Mehr zum Thema

ticker-taiwan

Taiwan beschleunigt nach Absturz Suche nach Nachfolger für Beechcraft T-34C

ticker-taiwan

Taiwan plant Kauf von zehn neuen Lockheed C-130J Super Hercules

ticker-taiwan

Annullierungen und Verspätungen: China-Manöver beeinträchtigen Luftverkehr in Taiwan massiv

Taipeh: In Taiwan sorgt man sich wegen der Pläne der Chinesen.

Neue chinesische Flugroute ohne Absprache: Taiwan warnt vor Risiken

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil