Jet von Germania: Eine Familie nahm in Bremen den falschen Flieger.

Malheur in BremenFamilie will nach Hurghada und landet in Antalya

Missgeschick am Flughafen Bremen. Eine junge Familie stieg in die falsche Maschine von Germania. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mit guter Laune stiegen Vater, Mutter und ihr vierjähriges Kind am Montagnachmittag (10. September) in Bremen in ein Flugzeug von Germania. Sie freuten sich auf ihren Urlaub in Hurghada. Knapp fünf Stunden sollte der Flug zum ägyptischen Badeort dauern. Doch die junge Familie landete viel früher als geplant. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass die Germania-Piloten schneller geflogen wären.

Vielmehr sind die drei Passagiere in Bremen ins falsche Flugzeug eingestiegen. Statt Flug ST3212 nahmen sie Flug ST3218. Und der brachte sie ins türkische Antalya. Germania bestätigt den Zwischenfall. «Die dreiköpfige Familie, die sich bereits im Sicherheitsbereich befand, wurde aufgrund eines Versehens beim Boarding und ohne eigenes Zutun auf unseren Flug ST3218 von Bremen nach Antalya geboardet», erklärt eine Sprecherin der deutschen Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH.

Nun wirklich in Ägypten

Wie es zu diesem Fehler kommen konnte, werde derzeit abgeklärt. «Wir nehmen dieses Ereignis sehr ernst und werden eine lückenlose Aufklärung sicherstellen», so die Sprecherin. Die Familie sei am Montag direkt wieder mit dem Germania-Flieger von Antalya nach Deutschland zurückgekehrt. Am Mittwoch ist sie dann nach Ägypten gereist.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

ticker-deutschland

Fluggesellschaften kritisieren fehlende Reform der Flughafenentgelte im Infrastruktur-Zukunftsgesetz

ticker-deutschland

Deutschland - Resteuropa 92:111

ticker-deutschland

Deutsche Regierung verabschiedet neue Luftfahrtstrategie

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg