SomaliaExplosion reißt Loch in Airbus A321

An Bord eines Flugzeuges der somalischen Daallo Air ereignete sich eine Explosion. Sie riss ein Loch in den Rumpf. Dennoch konnten die Piloten noch landen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es ist das Alptraumszenario eines jeden Piloten, Flugbegleiters und Passagiers. Flug D3159 von Daallo Air startete am Dienstag (2. Februar) am Aden Adde International Airport in der somalischen Hauptstadt Mogadishu. Sein Ziel war Dschibuti. An Bord befanden sich 74 Passagiere. Der Start verlief noch problemlos. Kurz nach dem Abheben ereignete sich aber plötzlich eine heftige Explosion an Bord.

In die Außenwand des Airbus A321-100 von Daallo Air wurde durch die Detonation ein großes Loch gerissen. Die Piloten der Maschine reagierten indes bravourös. Sie drehten um und konnten das Flugzeug gemäß dem Nachrichtenportal Somali Current nach 30 Minuten wieder in Mogadishu landen. Bilder vom Flugzeug zeigen ein Loch von rund 1 auf 2 Meter Größe, das auf der rechten Seite des Rumpfes des A321, gleich zu Beginn der Tragfläche, klafft. Bei der Explosion wurden zwei Passagiere leicht verletzt, der Rest der an Bord befindlichen Insassen blieb unversehrt.

Merkmale eines Selbstmordattentates

Die somalischen Behörden wollen sich noch nicht festlegen. Dennoch vermuten Quellen in Somalia ein Selbstmordattentat hinter der Explosion. Der Vorfall trage alle Merkmale eines Terroraktes, so der Somali Current. Bewohner im Dorf Dhiiqaaley in Bal’ad hätten einen schwarzen Körper aus dem Flugzeug fallen sehen.

Daallo Air wurde 1991 gegründet. Sie ist eine der wenigen Fluggesellschaften, die in Somalia auch während des Bürgerkrieges operierte. Die Flotte besteht derzeit aus drei Flugzeugen, 1 A321, ein A320-200 und 1 Boeing 737-200.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg