LangstreckenbasisEurowings versetzt drei A330 nach München

Die Lufthansa-Billigairline baut eine zweite Langstreckenbasis auf. Ab Frühjahr 2018 fliegt Eurowings ab München zu zehn Überseezielen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Um ja keine Befürchtungen und Gerüchte aufkommen zu lassen, beruhigt Eurowings gleich auf Vorrat. «Der Standort Köln/Bonn bleibt weiterhin Heimatbasis», schreibt die Billigairline in einer Pressemitteilung. Am Flughafen in Nordrhein-Westfalen komme man inzwischen auf eine Auslastung von annähernd 90 Prozent. Man habe seit dem Start schon rund 800.000 Sitzplätze verkauft. Damit sei Köln «wesentlicher Bestandteil des Langstrecken-Betriebes».

Der Grund für die beruhigenden Worte: Eurowings hat am Freitag (7. Juli) beschlossen, drei von sechs Airbus A330 von Köln nach München zu verschieben. Damit baut die Lufthansa-Tochter in der bayerischen Metropole eine neue Langstreckenbasis auf. «Angesichts der positiven Entwicklung im Süden Deutschlands hat Eurowings entschieden, von diesem Erfolg auch auf der Langstrecke zu profitieren und München konsequent zu stärken», so Geschäftsführer Oliver Wagner.

Keine Kannibalisierung

Eurowings wird ab dem 16. April 2018 zehn Ziele ab München bedienen: Bangkok, Las Vegas, Fort Myers, Windhoek, Mauritius, Varadero, Montego Bay, Puerto Plata, Cancun und Punta Cana. Es seien «stark auf Privatreisende fokussierte» Strecken, die bisher nicht von Lufthansa ab München bedient würden, so die Fluglinie. Es gebe also keine Kannibalisierung.

Während Eurowings in der Sommer- und Wintersaison in Köln insgesamt mehr als 700.000 Sitze im Angebot hat, werden es in München immerhin 500.000 sein. Um den Flughafen in NRW zu stärken, wird kommendes Jahr ein siebter A330 zur Flotte stoßen, der dann dort stationiert sein wird.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

ticker-deutschland

Fluggesellschaften kritisieren fehlende Reform der Flughafenentgelte im Infrastruktur-Zukunftsgesetz

ticker-deutschland

Deutschland - Resteuropa 92:111

ticker-deutschland

Deutsche Regierung verabschiedet neue Luftfahrtstrategie

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies