Nach der Air-Berlin-Insolvenz geht das Tochter-Unternehmen Luftfahrtgesellschaft Walter LGW an die Lufthansa Gruppe. <a href="https://www.aerotelegraph.com/eu-kommission-genehmigt-verkauf-von-lgw-lufthansa" target="_blank" rel="noopener">Die EU gab im Dezember grünes Licht.</a> Sie geht in Eurowings auf. Im Bild: Eine Dash 8Q-400 von LGW <a href="https://www.aerotelegraph.com/eurowings-kann-jetzt-auch-turboprop" target="_blank" rel="noopener">im unvollständigen Eurowings-Design</a>.

Neue Bemalung, neue ZieleEurowings kann jetzt auch Turboprop

Die Dash 8Q-400 der Air-Berlin-Tochter LGW fliegen künftig für Eurowings. Ein erstes Flugzeug wurde jetzt umlackiert - allerdings noch nicht vollständig.

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Eurowings hat die erste Bombardier Dash 8Q-400 in den eigenen Farben vorgestellt. Bei Twitter zeigte Lufthansas Billigtochter ein Foto des Flugzeuges, das nun ganz weiß daherkommt und einen Eurowings-Schriftzug und das Logo der Airline nahe des Cockpits trägt. Bisher war die Maschine von Luftfahrtgesellschaft Walter LGW im Air-Berlin-Design unterwegs.

Eine Aufnahme eines Fotografen zeigt, dass es sich um das Flugzeug mit der Kennung D-ABQG handelt. Auf dem Bild ist ebenfalls gut sehen, was auf Eurowings' Twitter-Foto schon zu erahnen ist: Das Seitenleitwerk der Turboprop ist bisher nicht lackiert. Auf eine entsprechende Nachfrage bei Twitter antwortete Eurowings: «Die Anpassung der neuen Maschinen wir noch einige Zeit in Anspruch nehmen.» Laut einem LGW-Sprecher erhielt das Flugzeug seine neue Bemalung in Rom.

LGW fliegt im Auftrag von Eurowings

Die LGW ist eine Tochter von Air Berlin. Die Turboprops der Fluggesellschaft flogen bisher unter den Namen, den Flugnummern und dem Design der Muttergesellschaft. Nach der Air-Berlin-Insolvenz will die Lufthansa LGW nun ebenso übernehmen wie die andere Air-Berlin-Tochter Niki. Solange die Entscheidung der Wettbewerbsbehörden aussteht, fliegen die LGW-Flugzeuge im Auftrag der Lufthansa-Tochter Eurowings.

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