Jet von Lufthansa mit Bundesadler-Logo: Die EU prüft die Beihilfen erneut.

Folgen von EU-UrteilEU schaut sich Lufthansa Groups Marktmacht in Düsseldorf und Wien an

Condor und Ryanair hatten gegen die Staatshilfen geklagt und Recht bekommen. Jetzt reagiert die EU-Kommission und schaut sich die Corona-Hilfen für Lufthansa Group erneut an - und dieses Mal vertieft.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vor 14 Monaten veröffentlichte der Europäische Gerichtshof sein Urteil. Die EU-Kommission hätte die sechs Milliarden Euro schweren Corona-Staatshilfen an Lufthansa Group teilweise nicht genehmigen dürfen, so sein Fazit. Das Gericht gab damit Condor und Ryanair recht, die gegen die Genehmigung der Hilfsgelder an den deutschen Konzern geklagt hatten.

In der Begründung des Europäischen Gerichtshofes hieß es, der EU-Kommission als Wettbewerbsbehörde seien bei ihrer Beurteilung mehrere Fehler unterlaufen. So befand das Gericht, Lufthansa Group hätte sich die nötigen finanziellen Mittel durchaus selbst an den Kapitalmärkten besorgen können, statt den Staat um Hilfe zu bitten. Zudem habe die Kommission die Marktmacht der deutschen Gruppe an einigen Flughäfen unterschätzt.

War Lufthansa Group wirklich förderungswürdig?

Jetzt reagiert die EU-Kommission auf das Urteil. Sie hat eine vertiefte Untersuchung der 2020 von Deutschland gewährten Hilfen gestartet, wie sie am Montag (8. Juli) bekannt gab. Man werde sich dabei in Bezug auf die Staatshilfe anschauen, ob Lufthansa wirklich förderungswürdig gewesen sei, wie groß die Marktmacht der Gruppe in Frankfurt und München, aber auch in Düsseldorf und Wien sei, oder auch, wie die Bedingungen für die Staatshilfe ausgestaltet gewesen seien.

Mehr zum Thema

<p class="p1">Lufthansa Tail with state eagle: The state will be aboard soon.</p>

Ryanair und Condor siegen im Streit um Lufthansa-Staatshilfen

Lufthansa-Streit über Boni für Spohr und Co.

Lufthansa-Streit über Boni für Spohr und Co.

Lufthansa-Jet in München: Die Airline muss Slots abgeben - falls es Bieter gibt.

Lufthansa-Slots entpuppen sich als Ladenhüter

ticker lufthansa group

Black Rock stockt bei Lufthansa weiter auf

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies