<p class="p1">Lufthansa Tail with state eagle: The state will be aboard soon.</p>

EU-GerichtRyanair und Condor siegen im Streit um Lufthansa-Staatshilfen

Die milliardenschweren Staatshilfen für Lufthansa hätten so nicht von der EU-Kommission genehmigt werden dürfen. Das urteilte jetzt der EU-Gerichtshof. Es ist ein Sieg für Condor und Ryanair.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Die beiden Fluggesellschaften waren nicht zufrieden. Und so klagten Ryanair und Condor umgehend beim Gerichtshof der Europäischen Union 2020 gegen die sechs Milliarden Euro schweren Corona-Staatshilfen der deutschen Regierung für Lufthansa. Nun hat das Gericht entschieden. Es hat befunden, dass die EU-Kommission die Hilfsgelder teilweise nicht hätten genehmigen dürfen.

In der Begründung des Europäischen Gerichtshofes heißt es, dass der Kommission als europäischer Wettbewerbsbehörde bei der Beurteilung mehrere Fehler unterlaufen seien. So wäre die Fluggesellschaft wohl auch in der Lage gewesen, sich die nötigen finanziellen Mittel an den Kapitalmärkten zu besorgen, anders als von der Kommission angenommen. Zudem habe sie die Marktmacht der deutschen Fluggesellschaft an einigen Flughäfen unterschätzt.

Kein fairer Wettbewerb

Insgesamt hätten die Auflagen der Kommission wie der Abgabe von Slots (Zeitnischen für Starts und Landungen) und dem Übernahmeverbot anderer Fluggesellschaften nicht dafür gesorgt, dass ein wirksamer Wettbewerb stattfinden konnte, so der Gerichtshof der Europäischen Union. Lufthansa Group will das Urteil prüfen. Der Konzern kann gegen die Entscheidung noch vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

Lufthansa hat im November 2021 alle in Anspruch genommenen Corona-Finanzhilfen zurückgezahlt. Der Staat machte damit Gewinn. Was das Urteil in der Praxis heißt, ist aktuell noch unklar. «Das Eingreifen des Gerichtshofs ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten EU», erklärte eine Sprecherin von Ryanair. Eine Sprecherin von Condor sagt: «Wir begrüßen das Urteil, das feststellt, dass diese Beihilfeentscheidung rechtswidrig war. Damit teilt das Gericht unsere Rechtsauffassung. Wir analysieren das Urteil derzeit».

Die Mitteilung des Gerichts der Europäischen Union zum Urteil können Sie hier herunterladen.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von KLM: Fliegt auch dank Staatshilfe.

EU-Gericht erklärt Staatshilfen für KLM und Tap für nichtig

Lufthansa zahlt deutsche Staatshilfen vollständig zurück

Lufthansa zahlt deutsche Staatshilfen vollständig zurück

<p class="p1">Lufthansa Tail with state eagle: The state will be aboard soon.</p>

Das sind die Details des Rettungspakets für Lufthansa

ticker-ryanair

Ryanair-Chef warnt vor größtem Preissprung in der Geschichte der europäischen Luftfahrt

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack