Etihad-Lenker James Hogan (l.), Etihad-Vorstand Mohamed Mubarak Al Mazrouei (M.),  Lufthansa-Chef Carsten Spohr (r.) mit zwei Flugbegleiterinnen nach Unterzeichnung des Abkommens.

Neue PartnerschaftEtihad zieht bei Lufthansa ein

Lufthansa und Etihad werden künftig bei Wartung und Bordverpflegung zusammenarbeiten. Die Golfairline wird außerdem in Lufthansas Terminals in Frankfurt und München einziehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bis vor kurzem verbissene Konkurrenten, jetzt Partner: Lufthansa und Etihad haben am Mittwoch (1. Februar) in Abu Dhabi die Details ihrer kommenden Zusammenarbeit bekannt gegeben. Lufthansa-Chef Carsten Spohr und der scheidende Etihad-Lenker James Hogan kündigten an, dass Etihad in die Lufthansa-Terminals an den Flughäfen Frankfurt und München einziehen wird. Die Golfairline wird demnach in Frankfurt von Terminal 2 umziehen in Terminal 1 und in München von Terminal 1 in Terminal 2, wie die Fluggesellschaften in einer gemeinsamen Pressemeldung präzisierten.

Die beiden Airline-Chefs gaben auch eine Zusammenarbeit bei der Bordverpflegung bekannt: Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs soll Etihads größter Essenslieferant außerhalb Abu Dhabis werden, erklärte Spohr. Dazu wird LSG für ingesamt rund 100 Millionen Dollar vier Jahre lang an 16 Flughäfen in Europa, Asien und Amerika Etihad mit Bordverpflegung beliefern.

Nur ein erster Schritt

Im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung haben die beiden Airlines eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ethiad und deren Partner-Airlines werden demnach Kooperationsmöglichkeiten mit Lufthansa Technik ausloten. Auch Synergien mit Etihads eigener Technik-Sparte werden gesucht. Lufthansa-Chef Spohr stellte auf Nachfrage eines Journalisten jedoch klar, dass es keine Lufthansa-Technik-Basis in Abu Dhabi geben wird.

Ein Einstieg von Etihad bei Lufthansa, über den vorher spekuliert worden war, findet also zumindest vorerst nicht statt. Hogan nannte den Deal jedoch den «wichtigsten Kooperationsvertrag ohne Kapitalbeteiligung», den Etihad je bekannt gegeben habe. Beide Airline-Chefs sprachen von einem ersten Schritt. Die Fluggesellschaften ergänzten in ihrer Mitteilung, dass sie weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit suchten, etwa bei Fracht, Einkauf und Passagierservice.

Codeshare-Abkommen

Das bereits zuvor angekündigte Codesharing tritt dem 1. Februar 2017 in Kraft für Flüge zwischen Abu Dhabi und Deutschland. Die beiden täglichen Etihad-Flüge zwischen Abu Dhabi und den deutschen Flughäfen Frankfurt und München werden nun auch unter Lufthansa-Flugnummern angeboten. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung sollen zudem die Langstrecken-Direktflüge von Lufthansa zwischen Frankfurt und Rio de Janeiro in Brasilien sowie der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá mit Etihad-Flugnummern versehen werden.

Erst vor wenigen Tagen hatte das deutsche Bundeskartellamt außerdem entschieden, dass Lufthansa 38 Flugzeuge von Etihads Beteiligung Air Berlin mieten darf.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa verkleinert Angebot nach Dresden und Leipzig

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.

Drei Leichtverletzte bei Evakuierung eines Airbus A321 Neo von Lufthansa

angela zaunert freuher lufthansa

«Egal wie kurz der Flug war – der Passagier bekam etwas»

ticker-lufthansa

Lufthansa stellt Strecke Frankfurt - Bremen ein

Video

Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
corendon curacao tanz
So sieht man einen Piloten im Dienst selten: Ein Mitglied der Cockpitcrew von Corendon hat sich von einem Fan des Nationalteams von Curaçao zu einer Tanzeinlage animieren lassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack