Jet von Air Arabia: Flottenausbau und Joint Venture geplant.

GemeinschaftsunternehmenEtihad und Air Arabia gründen neuen Billigflieger

Etihad setzt einen Fuß auf den Low-Cost-Markt. Zusammen mit Air Arabia will sie eine neue Billigairline in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufbauen.

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Luftfahrt

Emirates hat ihre Kooperation mit der Billigairline Flydubai bereits vertieft. Nun zeigt auch Etihad Airways ein deutliches Interesse am Low-Cost-Markt. Zusammen mit Air Arabia plant sie einen neue Airline namens Air Arabia Abu Dhabi. Das teilte Air Arabia mit Sitz im Emirat Sharjah am Mittwoch (16. Oktober) mit und erklärte, es werde der erste Billigflieger von Abu Dhabi, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Sitz von Etihad.

«Etihad und Air Arabia werden ein unabhängiges Gemeinschaftsunternehmen gründen, das als Low-Cost-Passagierfluglinie mit Drehkreuz am Abu Dhabi International Airport operieren wird», heißt es. «Die neue Fluglinie wird die Dienste von Etihad Airways aus Abu Dhabi ergänzen und das wachsende Segment der Low-Cost-Reisen in der Region bedienen.»

Air Arabia plant Ausbau

Etihad-Chef Tony Douglas sagte, Tourismus würde eine bedeutende Rolle für die Vision des künftigen Wirtschaftswachstums von Abu Dhabi und der Emirate spielen. «Durch die Partnerschaft mit Air Arabia und die Gründung des ersten Low-Cost-Carrier Abu Dhabis dienen wir dieser langfristigen Vision.» In diesem Sinne werde man den Passagieren Billigflug-Optionen von und nach Abu Dhabi bieten und das eigene Angebot so ergänzen.

Die neue Airline wird ihren Sitz in der Hauptstadt habe, die Verwaltungsratmitglieder werden von Etihad und Air Arabia nominiert. Air Arabia ist selber ein Billigflieger. Ihre Flotte besteht zurzeit aus 39 Airbus A320 Ceo und zwei A321 Neo. Allerdings plant die Airline schon seit dem vergangenen Jahr eine Bestellung von 100 neuen Flugzeugen. Dafür habe man sowohl die A320-Neo-Familie als auch die Boeing 737 Max in der Auswahl, bestätigte Air-Arabia-Chef Adel Al Ali kürzlich im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Neue Strategie bei Etihad

Etihad war in der Vergangenheit mit ihrer Strategie von Beteiligungen im Ausland nicht erfolgreich gewesen: Air Berlin ist liquidiert, Alitalia insolvent und die indische Jet Airways hat den Betrieb eingestellt. Nun hat man sich einen Partner in der Heimat gesucht.

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