Jet von Air Arabia: Flottenausbau und Joint Venture geplant.

GemeinschaftsunternehmenEtihad und Air Arabia gründen neuen Billigflieger

Etihad setzt einen Fuß auf den Low-Cost-Markt. Zusammen mit Air Arabia will sie eine neue Billigairline in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufbauen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Emirates hat ihre Kooperation mit der Billigairline Flydubai bereits vertieft. Nun zeigt auch Etihad Airways ein deutliches Interesse am Low-Cost-Markt. Zusammen mit Air Arabia plant sie einen neue Airline namens Air Arabia Abu Dhabi. Das teilte Air Arabia mit Sitz im Emirat Sharjah am Mittwoch (16. Oktober) mit und erklärte, es werde der erste Billigflieger von Abu Dhabi, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Sitz von Etihad.

«Etihad und Air Arabia werden ein unabhängiges Gemeinschaftsunternehmen gründen, das als Low-Cost-Passagierfluglinie mit Drehkreuz am Abu Dhabi International Airport operieren wird», heißt es. «Die neue Fluglinie wird die Dienste von Etihad Airways aus Abu Dhabi ergänzen und das wachsende Segment der Low-Cost-Reisen in der Region bedienen.»

Air Arabia plant Ausbau

Etihad-Chef Tony Douglas sagte, Tourismus würde eine bedeutende Rolle für die Vision des künftigen Wirtschaftswachstums von Abu Dhabi und der Emirate spielen. «Durch die Partnerschaft mit Air Arabia und die Gründung des ersten Low-Cost-Carrier Abu Dhabis dienen wir dieser langfristigen Vision.» In diesem Sinne werde man den Passagieren Billigflug-Optionen von und nach Abu Dhabi bieten und das eigene Angebot so ergänzen.

Die neue Airline wird ihren Sitz in der Hauptstadt habe, die Verwaltungsratmitglieder werden von Etihad und Air Arabia nominiert. Air Arabia ist selber ein Billigflieger. Ihre Flotte besteht zurzeit aus 39 Airbus A320 Ceo und zwei A321 Neo. Allerdings plant die Airline schon seit dem vergangenen Jahr eine Bestellung von 100 neuen Flugzeugen. Dafür habe man sowohl die A320-Neo-Familie als auch die Boeing 737 Max in der Auswahl, bestätigte Air-Arabia-Chef Adel Al Ali kürzlich im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Neue Strategie bei Etihad

Etihad war in der Vergangenheit mit ihrer Strategie von Beteiligungen im Ausland nicht erfolgreich gewesen: Air Berlin ist liquidiert, Alitalia insolvent und die indische Jet Airways hat den Betrieb eingestellt. Nun hat man sich einen Partner in der Heimat gesucht.

Mehr zum Thema

Emirates und Flydubai vertiefen Zusammenarbeit

Emirates und Flydubai vertiefen Zusammenarbeit

Die neue Lackierung der Flieger von Air Arabia: Die Möwe am Heck ist nun rot und größer, wie ein Vergleich ...

Air Arabia vergrößert die Möwe

A350-1000 in Etihad-Farben: Wann hebt er wirklich ab?

Etihad verschiebt Start mit A350 auf unbestimmte Zeit

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Video

Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack