Blick auf eine Saab 2000 von Etihad Regional: Die Airline braucht weniger Personal.

Jeder fünfte Arbeitsplatz wegEtihad Regional baut Stellen ab

Die Krise bei Etihad Regional trifft jetzt auch das Personal hart. Die Schweizer Regionalairline streicht nach Strecken im zweiten Schritt 60 Stellen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Märchen aus 1001 Nacht dauerte nicht einmal ein Jahr. Nun ist es abrupt zu Ende. Statt europaweite Expansion, wie es die arabische Partnerin und Großaktionärin Etihad in Aussicht stellte, ist bei der Schweizer Regionalairline Darwin nur noch Schrumpfen angesagt. Zuerst strich die unter der Marke Etihad Regional fliegende Airline vier Strecken. Lugano – Zürich, Zürich – Linz, Genf – Toulouse und Genf – Nizza werden seit Anfang Februar nicht mehr bedient.

Nun kommt der nächste Abbauschritt. Wie die Zeitung Corriere del Ticino berichtet, streicht Darwin/Etihad Regional 60 von 320 Stellen. Das heißt, fast jeder fünfte Arbeitsplatz geht verloren. 30 davon entfallen auf das fliegende Personal, 30 auf die Mitarbeiter am Boden. Das Blatt beruft sich auf Unterlagen aus Unternehmenskreisen. Offenbar fanden auch bereits Konsultationen zwischen Gewerkschaften und Management statt.

Für die Betroffenen sucht Etihad Regional Lösungen

Bei Darwin/Etihad Regional versucht man Lösungen für die Betroffenen zu finden. Wie ein Gewerkschafter dem Corriere del Ticino erklärte, sucht die Führung für die fliegenden Angestellten Lösungen entweder bei Etihad oder bei anderen Fluggesellschaften. Auch für das Bodenpersonal würden Lösungen gesucht. Doch da sei es ungleich schwieriger.

Eigentlich hätte Etihad Regional zum Zubringer für Etihad werden sollen. Die Schweizer Regionalairline sollte Passagiere auf das weltweite Netz der Golfairline karren. Mit Hilfe der Golfairline wurde deshalb die Flotte vergrößert. Nach dem Scheitern will Etihad Regional die überzähligen Flieger vermehrt im Wet-Lease für andere Etihad-Partner-Airlines einsetzen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies