Stand lange ungenutzt herum: Der erste jemals ausgelieferte Learjet.

58 Jahre nach AuslieferungErster Learjet soll wieder fliegen

Gebaut wurde er in den 1960er-Jahren. Eine Gruppe von Enthusiasten hat ihn gekauft. Jetzt soll der erste je ausgelieferte Learjet wiederauferstehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Letztlich entschied sich William P. Lear doch gegen die Schweiz. Der Unternehmer und Erfinder zog 1962 zurück in die USA und baute nur dort in Wichita die Produktion des Learjets auf - des ersten Flugzeuges, das als Geschäftsreisejet konzipiert war.

Von der Urversion, dem Learjet 23, wurde im Oktober 1964 erstmals ein Exemplar an einen Kunden übergeben. Der Jet mit der Seriennummer 003 ging an die Chemical and Industrial Corporation aus Cincinnati. Und genau dieses Flugzeug machen mehr als 58 Jahre später einige Enthusiasten restaurieren und wieder flugfähig machen.

«Wieder in flugfähigen Zustand versetzen»

Das Ziel der Gruppe namens Classic Lear Jet Foundation: «Das Flugzeug wird in die Stadt zurückgebracht, in der es gebaut wurde, um es wieder in einen flugfähigen Zustand zu versetzen.» Der Eigentümer des stillgelegten Flugzeuges erlaubte es der Gruppe schon Anfang des Jahres, an dem Learjet zu arbeiten und ihn im Februar nach Wichita zu bringen.

Der Rumpf und die Tragflächen wurden separat transportiert. Die GE-CJ610-Triebwerke sandte die Gruppe, zu der ehemalige Learjet-Angestellte ebenso gehören wie aktuelle Mitarbeitende der Luftfahrtbranche, zur Restaurierung zu International Turbine Industries in Detroit. Der Flieger wurde in Wichita erst bei Lee Aerospace eingelagert und dann bei Bombardier, wo die Gruppe ihn auch vorführt, um weitere Sponsoren zu gewinnen.

Learjet ist vollständig bezahlt

Doch die Sache hatte noch einen Haken: Der Flieger war lange nicht vollständig bezahlt. Das änderte sich am 13. August. Die Gruppe teilte mit, nach einer großzügigen Spende, unter anderem vom legendären Businessjetpilot und -unternehmer Clay Lacy, nun den Kauf abgeschlossen zu haben.

Laut dem Portal AIN Online soll der Preis 90.000 Dollar oder umgerechnet knapp 83.000 Euro betragen haben. Am 15. August übernahm die Foundation dann als letzten Schritt auch die Logbücher und alle Wartungsaufzeichnungen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Learjet 23-003. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Letzter Learjet: Seine Anfänge hatte das Flugzeug in der Schweiz.

Ende für den Business-Jet mit Schweizer Kern

Wirklich knapp: So sah es in Boston aus dem Cockpit der Embraer-Maschine aus.

Foto zeigt Beinahekollision von Embraer E190 und Learjet

Airbus A321 von Delta: Ein Jet dieses Typs musst heftig bremsen.

Learjet biegt falsch ab, Airbus A321 muss Start abbrechen

ticker ntsb

Nach tödlichem Learjet-Absturz: NTSB fordert sofortige Inspektionen des Fahrwerks

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack