Dreamliner von Japan Airlines: Gleich zwei Probleme in zwei Tagen.

Pannenserie beim Dreamliner

Nur einen Tag nach einem Brand an Bord hatte Japan Airlines in Boston schon wieder ein Problem mit einer B787. Und das sind noch nicht alle Probleme für Boeing.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Maschine war um 12:25 Uhr Lokalzeit am Dienstag (8. Januar) bereits unterwegs zur Startbahn am Logan International Airport. Sie sollte die 178 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder von Boston nach Tokio Narita bringen. Doch nach kurzer Zeit brachen die Piloten die Startvorbereitungen mit ihrem Dreamliner ab. Sie hatten bemerkt, dass der Jet beim Rollen rund 150 Liter Kerosin verloren hatte. «Unsere Leute sind auf dem Vorfeld und stopfen ein Treibstoffleck eines abfliegenden Fluges von Japan Airlines», kommentierte der Flughafen auf seiner Facebook-Seite. Das Problem sei zwar gelöst worden, dennoch kehre der Flieger von JAL zur genaueren Überprüfung zum Gate zurück. Drei Stunden später konnte Flug JL7 dann doch noch in Richtung Japan abfliegen.

Für Boeing kommt der Zwischenfall äußerst ungelegen. Denn am Montag brach in einer anderen Maschine des gleichen Typs von Japan Airlines und ebenfalls am Flughafen Boston ein Schwelbrand aus. Der Jet war zum Zeitpunkt unbesetzt. Die Unfalluntersuchungsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) schickte umgehend drei Ermittler zum Unglücksort. Sie fanden an der Batterie des Hilfstriebwerkes, welches Flugzeuge am Boden mit Energie versorgt, «starke Schäden durch Feuer», wie das NTSB in einer Medienmitteilung erklärte. Das Problem sei aber auf eine kleine Fläche im unteren Rumpfbereich begrenzt gewesen.

Schlecht nicht nur fürs Image

In der Folge des Brandes vom Montag inspizierte auch United ihre Dreamliner-Flotte. Die Techniker der amerikanischen Fluggesellschaft fanden dabei falsch angeschlossene Kabel an der Batterie des Hilfstriebwerkes - also just an der Stelle, wo in der B787 von Japan Airlines Feuer ausgebrochen war. Dies berichtet die Zeitung The Wall Street Journal. «Der Vorfall trifft genau das innovative Herz des Fliegers», kommentierte Technikexperte Hans Weber gegenüber dem Blatt weiter.

Die Börse reagierte bereits auf die diversen kleineren Vorfälle. Die Aktien von Boeing tauchten gestern Dienstag um 2,6 Prozent. Denn Probleme beim neuen Hoffnungsträger könnten den Flugzeugbauer Aufträge und Imagepunkte kosten.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flig danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack