Airbus A319-100 von Eritrean Airlines: Nicht mehr nach Deutschland.

Kurzes Gastspiel in Deutschland

Eritrean Airlines streicht ihre Flüge nach Frankfurt wieder - nach nur einem halben Jahr. Bis vor Kurzem hatte sie noch Ausbaupläne.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Sieben Jahre lang flog die Fluggesellschaft des jungen Staates von ihrer Basis am Flughafen von Asmara aus nach Frankfurt. Im April 2010 strich sie die Verbindung aber aus dem Flugplan. Die Wiederaufnahme zwei Jahre später war daher ein großes Ereignis für das noch junge Land. Das seien gute Nachrichten für die Bevölkerung, kommentierten damals lokale Medien, sei die Strecke doch eine der am meisten nachgefragten überhaupt. Am 17. April 2012 ging es dann das erste Mal wieder los. Mit einem von der bulgarischen BH Air Balkan Holidays Air geleasten Airbus A319 flog die eritreische Nationalairline ab dann drei Mal pro Woche von Asmara in die deutsche Bankenmetropole. Auf dem Rückweg wurde in Rom zwischengelandet.

Nun, nur sechs Monate später, ist damit schon wieder Schluss. Eritrean streicht Frankfurt aus dem Flugplan. «Ja, wir schließen die Destination», bestätigt eine Sprecherin der Airline gegenüber aeroTELEGRAPH. Künftig wird die Airline noch zwei mal die Woche Rom Fiumicino anfliegen. Italien verbleibt damit als letzte europäische Destination. Eritrean Airlines bedient dann nur noch Johannesburg, Kairo, Kapstadt, Khartoum, Lagos und Nairobi in Afrika, Jeddah und Dubai im Nahen Osten sowie Lahore und Karachi in Asien.

Große Ausbaupläne

Vor Kurzem noch sah es eher nach Ausbau aus. Man wolle eine eigene, moderne Flotte, erklärte Vorstandschef Shakil Afab vor einem Jahr. Man schaue sich dabei A320 und A330 von Airbus an, aber auch die neue Boeing B737. Und auch Großraumflieger kämen in Frage, erklärte er in einem Interview mit dem nationalen Informationsministerium. In Asmara plane man zudem einen neuen Passagierterminal für Eritrean Airlines.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack