Flotte von Austrian: Wann der erste Dreamliner kommt, will die Airline noch nicht verraten.

Ab SommerErhält Austrian Airlines Airbus A320 Neo?

Wizz Air fliegt ab Wien mit einer sehr jungen Flotte - bei der Heimairline sieht es noch anders aus. Das bringt Austrian Airlines kostenmäßig einen Nachteil. Und soll sich offenbar bald ändern.

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Die Flotte von Austrian Airlines ist nicht mehr die jüngste: Fast 17 Jahre haben die rot-weiß-roten Flugzeuge im Schnitt auf dem Buckel. Die Spanne reicht von der neunjährigen Embraer E195 mit dem Kennzeichen OE-LWQ bis zum 26 Jahre alten Airbus A321 mit dem Kennzeichen OE-LBA.

Im Mittelfeld bewegt sich die A320-Flotte, wobei es hier mit der OE-LBN, OE-LBO und OE-LBP auch schon drei  24-jährige Jets gibt. Das ist an sich kein Problem. Gut gewartete Flugzeuge können noch weitaus länger fliegen und weltweit sind noch deutlich ältere Maschinen unterwegs.

Zwei Airbus A320 Neo ab August

Doch: an der Heimatbasis von AUA herrscht ein heftiger Konkurrenzkampf mit Billigfliegern. So hat etwa Wizz Air angekündigt, ab Wien nur noch mit A321 Neo zu fliegen. Und diese neuen Flugzeuge verbrauchen dank neuer Triebwerke und anderer Anpassungen rund 15 bis 20 Prozent weniger Treibstoff. Betreiber haben deshalb geringere Stückkosten.

Dagegen anzukommen, ist für Austrian Airlines fast unmöglich. Neben der seit Jahhren anstehenden Erneuerung der Langstreckenflotte wird die Austrian-Konzernmutter Lufthansa also auch hinsichtlich der Kurz- und Mittelstreckenflotte ihrer österreichischen Tochter Überlegungen anstellen müssen. Und das tut sie offenbar schon recht konkret, wie aeroTELEGRAPH aus in der Regel sehr gut informierten Kreisen erfahren hat.

Zwei Airbus A320 Neo ab August

Demnach sollen im August 2022 zwei Airbus A320 Neo zur Flotte von Austrian Airlines stoßen. Diese dürften aus den Bestellungen stammen, die Lufthansa noch bei Airbus offen hat: Insgesamt wurden 84 A320 Neo geordert, erst 30 wurden bislang ausgeliefert.

Bei Austrian Airlines will man die Einflottung der Neos weder bestätigen noch dementieren. Man könne und wolle «Konzernentscheidungen nicht vorgreifen», so eine Sprecherin. Man werde aber «zum gegebenen Zeitpunkt gerne darüber informieren».

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