Der größte Kunde und Betreiber des Airbus A380 ist mit Abstand Emirates. Anfang 2019 reduzierte die Fluggesellschaft aus Dubai ihre Order zwar von 162 auf nur noch 123 Superjumbos. Dennoch liegt sie damit ...

SuperjumboEmirates übernimmt letzten Airbus A380 erst 2022

Eigentlich sollte der letzte Superjumbo schon kommendes Jahr übergeben werden. Doch Emirates will den Airbus A380 erst im Folgejahr einflotten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war noch der alte Konzernchef, der die Entscheidung verkünden musste. «Wir haben keine Grundlage für eine Fortsetzung der Produktion», sagte Tom Enders im Februar 2019. Es gebe ganz einfach zu wenig Bestellungen. Er besiegelte damit das Ende des Airbus A380. Das letzte Exemplar werde 2021 an einen Kunden übergeben, erklärte er weiter.

Doch die Übergabe des letzten Airbus A380 wurde inzwischen offenbar verschoben. Wie Journalist Andreas Spaeth schreibt, erhält Emirates das letzte Exemplar erst 2022. Die Golfairline will das nicht direkt bestätigen. Ein Sprecher erklärt aber: «Emirates und Airbus haben sich auf die Lieferung der restlichen acht bestellten A380 geeinigt, die im Laufe der nächsten Jahre schrittweise in die Flotte aufgenommen werden sollen».

Airbus A380 mit Premium Economy

Emirates hat während des Lockdowns im Frühjahr die gesamte Flotte gegroundet. Inzwischen fliegen auch einige Airbus A380 wieder. Die Golfairline plant, bis 2022 alle ihre Superjumbos wieder in der Luft zu haben - offenbar auch die allerneusten Exemplare. Diese werden auch über die neue Premium Economy Class verfügen.

Folgen für die Produktion hat die Entscheidung von Emirates allerdings nicht. Man habe seinen Fertigungsprozess so organisiert, dass der letzte A380 Mitte 2021 ausgeliefert werden könne, erklärt ein Sprecher von Airbus gegenüber aeroTELEGRAPH. Es sei jedoch Sache des Kunden zu entscheiden, wann die offizielle Übergabe des Flugzeugs stattfindet. «Die Kommunikation über die Übergabetermine ist ihm völlig freigestellt.»

Noch acht Exemplare

Insgesamt wird Airbus nach der Übergabe des letzten Exemplares 251 A380 gebaut haben. Die letzten acht gehen alle an die Golfairline. Insgesamt haben 14 Airlines das Modell bestellt.

Mehr zum Thema

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies