A380 von Malaysia Airlines: Beim Service soll Emirates das Vorbild sein.

KooperationMalaysia Airlines spannt mit Emirates zusammen

Malaysia Airlines beginnt langsam, sich aus der Krise zu ziehen. Eine neue Partnerschaft mit Emirates soll den Prozess noch beschleunigen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Christoph Müller hat schon bei Aer Lingus das geschafft, was kaum jemand für möglich gehalten hatte: Er hat die Fluggesellschaft, die am Rande des Ruins gestanden hatte, saniert. Inzwischen ist der Deutsche Chef von Malaysia Airlines. Die Fluggesellschaft hat seit dem Verschwinden von Flug MH370 und dem Abschuss von MH17 zu kämpfen. Die Buchungen gingen zurück, viele Routen erwirtschaften keinen Profit. Müller scheint es aber zu schaffen, das Ruder ganz langsam herumzureißen.

Die neuesten positiven Nachrichten beziehen sich auf eine Kooperation mit Emirates. Malaysia Airlines selbst hat angekündigt, sich noch weiter aus dem Europageschäft zurückzuziehen. Ab Ende Januar fliegt Malaysia nicht mehr nach Amsterdam und Paris. Nur noch London verbleibt als Europa-Ziel.

Starker Partner Emirates

Um die Kunden aber nicht von Flügen zu den beiden anderen wichtigen Drehkreuzen in Europa abzuschneiden, hat die Fluggesellschaft ein Codeshare-Abkommen mit einem potenten Partner abgeschlossen. Neu können Malaysia-Passagiere mit Emirates nach Europa fliegen. Auch auf einigen Emirates-Flügen nach Afrika und Amerika will Malaysia ihren Code platzieren. «Damit erweitern wir unser Netz massiv», so Müller laut dem Wall Street Journal. Der Deal mit Emirates sei einer der wichtigsten Eckpunkte für den dreijährigen Turnaround-Plan, den der neue Chef erarbeitet hat.

Ab dem 1. Februar können Kunden von Malaysia die Codeshare-Flüge buchen. Die Kooperation bedeutet für andere Partnerschaften von Malaysia nichts gutes. Man habe einige andere Codeshares aufgekündigt, so Müller laut der Nachrichtenagentur Reuters. Welche das sind, verriet er nicht. Emirates profitiert von dem Codeshare durch neue Ziele in Südostasien.

Malaysia Airlines muss Flotte verkleinern

Die Netzwerk-Restrukturierung, so Müller, sei damit nun so gut wie abgeschlossen. Als nächstes werde man in das Produkt investieren. In der Kabine plant er Liegesitze für die Business Class und W-Lan an Bord, an den Flughäfen will er neue Lounges anbieten. Auch der Service soll sich verbessern. «Wir orientieren uns dabei am Vorbild Emirates», so Müller.

Außerdem hat Malaysia bereits damit begonnen, die Flotte zu reduzieren. Die neue Malaysia Airlines werde nur so viele Flugzeuge in der Flotte haben, wie man auch wirklich brauche.  Boeing 777 und zwei Airbus A380 gehören dazu. Laut Müller nimmt die Restrukturierung Fahrt auf. Die Verkäufe pro verfügbare Sitzmeilen, die zuletzt gefallen waren, würden sich langsam erholen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin