Das in seiner Üppigkeit reduzierte neue Interieur von Emirates steht der Premium Economy gut.

Umrüstung wird ausgeweitetEmirates muss noch mehr Airbus A380 und Boeing 777 länger fliegen

Airlines warten auf Flugzeuge. Die Golfairline wollte deshalb das Interieur von 190 älteren Flugzeugen modernisieren, ist aber nun gezwungen, zusätzliche Airbus A380 und Boeing 777 umzurüsten.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wann kommt die Boeing 777X nun wirklich? Die Frage beschäftigt vor allem die beiden Fluggesellschaften, die schon lange mit dem neuen Flugzeugmodell hätten fliegen sollen: Lufthansa und Emirates. Bei der Golfairline befürchtet man, dass sich die Einführung bis mindestens 2027 verspätet.

Inzwischen ist man wieder etwas zuversichtlicher. Emirates werde die 777X von Boeing «mit Sicherheit» nicht im Jahr 2025 erhalten, da das Modell noch auf die endgültige Zulassung warte, sagte Tim Clark bei einem Medienanlass in Berlin. Das ist indes nicht das einzige Problem. Hinzu komme die Verspätung bei anderen Langstreckenjets wie de Airbus A350, da die ganze Branche weiterhin mit Lieferkettenproblemen zu kämpfen habe, so der Präsident von Emirates.

Emirates ist länger mit älteren Jets unterwegs

Das hat zur Folge, dass die Fluggesellschaft aus Dubai länger mit aktuellen Flugzeugen fliegen muss. Und das hat hohe Kosten zur Folge, denn sie modernisiert die Kabine ihrer älteren Flugzeuge. Emirates hat die Investitionen in ihr Flugzeug-Umrüstungsprogramm von ursprünglich zwei Milliarden auf nunmehr fünf Milliarden Dollar erhöht, verriet Clark.

Ziel ist es mittlerweile, 220 Flugzeuge – darunter Airbus A380 und Boeing 777 – zu modernisieren. Ursprünglich war einmal von 120 Flugzeugen die Rede gewesen, später von 191. Nur so könne man wettbewerbsfähig bleiben, so der Emirates-Präsident. «Wir mussten unser Schicksal selbst in die Hand nehmen», sagte Clark dazu. «Ich konnte die Probleme am Horizont sehen, also haben wir die Entscheidung getroffen, und Gott sei Dank haben wir das getan.»

Komplette Renovierung von A380 und Boeing 777

Das Programm umfasst die komplette Renovierung der Kabinen von Airbus A380 und Boeing 777. Dazu gehört auch der Einbau einer Premium Economy Class. Die Arbeiten werden alle in Dubai im Emirates Engineering Centre durchgeführt und sollen noch dieses Jahr abgeschlossen sein. Auch die First Class, Business Class und Economy Class erhalten eine umfassende Modernisierung.

Mehr zum Thema

Emirates neue Premium Economy Class, vorgestellt im Dezember 2020.

Das ist die Premium Economy von Emirates

Boeing 777X in der Lufthansa: Die Cockpitcrew lieferte eine große Show.

Airbus als Order-Champion, Boeing 777X Liebling in der Luft

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Die 777X-Kunden und ihre Orders

ticker-emirates

Temporäre Aktion: Emirates vergibt wieder eine Meile pro Minute Aufenthalt in Dubai

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack