Airbus A350-900 für Emirates: Soll so aussehen.

15 Airbus A350-900Emirates kauft weitere Airbus A350 - aber Boeing-Order deutlich größer

Die Fluggesellschaft aus Dubai platziert doch noch eine Airbus-A350-Order - aber nur für eine Variante. Mit Emirates Aufstockung bei Boeing hält der Auftrag nicht mit.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es nahm deutlich ab. Am ersten Tag der Dubai Airshow zählten die großen Flugzeugbauer sechs neue Aufträge, am zweiten Tag vier und am dritten Tag nur noch einen. Für Donnerstag (16. November), Tag vier der Messe, waren die Erwartungen niedrig.

Allerdings gab es Gerüchte, Emirates werde - trotz der deutlich geäußerten Kritik am Airbus A350-1000 und dessen Rolls-Royce-Triebwerken - noch eine Bestellung bei Airbus platzieren. Und so kommt es nun auch: Die Airline aus Dubai gibt bekannt, 15 weitere Airbus A350-900 zu kaufen. Damit erhält die Fluggesellschaft insgesamt 65 der Jets.

Neue Märkte und 15-Stunden-Flüge

Die ersten A350-900 wird Emirates 2024 in Empfang nehmen. Bis Anfang 2028 sollen alle 65 Flugzeuge da sein. Emirates-Chef Scheich Ahmad ibn Said Al Maktum sagte: «Wir planen, unsere A350 einzusetzen, um eine Reihe neuer Märkte zu bedienen, einschließlich Langstreckenmissionen mit einer Flugzeit von bis zu 15 Stunden ab Dubai.»

Man werde eng mit Airbus und Rolls-Royce zusammenarbeiten, um «die bestmögliche Betriebseffizienz» sicherzustellen, sagte der Emirates-Chef weiter. Airline-Präsident Tim Clark hatte zuvor mit Blick auf die A350-1000 Triebwerke gesagt, diese müssten öfter abmontiert und gewartet werden und würden so höhere Kosten verursachen, als akzeptabel sei. Beide Airbus-A350-Varianten werden von Trent-XWB-Triebwerken von Rolls-Royce angetrieben - der -900 vom XWB-84, der -1000 vom XWB-97.

Boeing hat die Nase aktuell klar vorne

Bei Boeing hatte Emirates am ersten Tag der Airshow deutlich mehr nachbestellt: 55 Boeing 777-9, 35 Boeing 777-8 und fünf Boeing 787-10. Damit stehen jetzt insgesamt 205 Boeing 777X und 35 Boeing 787 als Passagierjets für die Fluglinie im Orderbuch des Herstellers. Hinzu kommen fünf 777-Frachter. Bei Airbus sind es 65 A350-900. Insgesamt kommt Emirates auf Aufträge für 310 neue Flieger - mit einem klaren Schwerpunkt bei Boeing.

In Hinblick auf Airbus-Flugzeuge investiert Emirates aktuell auch darein, ihre A380 noch länger zu betreiben. Durch eine Vielzahl von neuen Wartungsverträgen sollen die Superjumbos nun bis Anfang der 2040er-Jahre für die Airline fliegen.

Mehr zum Thema

Airbus A350-1000 im Flugprogramm der Dubai Airshow: Emirates wartet ab.

Emirates will noch keine Airbus A350-1000 - und verweist auf Triebwerke

Boeing 777X von Emirates: So soll sie aussehen.

Emirates ordert weitere 90 Boeing 777X und stellt bei 787 um

Emirates ist die größte Airbus-A380-Betreiberin - und auch die größte Kundin ...

Wie Emirates ihre Airbus A380 bis 2040 fit halten will

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack