Flügelspitze eines A380 von Emirates: Die Airline hat Lust auf mehr.

A380 NeoEmirates stellt Airbus Ultimatum

Schon lange verlangt die Golfairline von Airbus eine verbesserte Version des A380 und lockt mit einer großen Order. Nun geht die Geduld von Emirates zur Neige.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon länger wedelt Tim Clark mit einer Megaorder vor Airbus’ Nase herum. Wenn Airbus einen verbesserten A380 Neo bringe, dann ordere er weitere 65 Exemplare des Superjumbos. Die bisherigen Triebwerke hätten nicht die gewünschte Effizienz gebracht, so der Chef von Emirates. Daher brauche es Verbesserungen.

Nun bekräftigte er diese Absicht. Seine Fluggesellschaft werde «zweifelsohne» sechzig bis siebzig weitere A380 kaufen, wenn der A380 Neo lanciert werde, sagte Clark gemäß der Nachrichtenagentur Dow Jones bei einem Treffen der International Society of Transport Aircraft Trading Istat in Istanbul. Emirates lobt den A380 allgemein als populärsten Flieger in der Flotte. Er sei sehr profitabel. Derzeit besitzt die Fluggesellschaft aus Dubai 52 Stück des Superjumbos. Weitere 88 sind bereits bestellt.

Emirates fordert von Airbus Antwort bis in sechs Monaten

Für Airbus wäre es ein Auftrag im Wert von rund 27 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Aber eben: Der europäische Flugzeughersteller hat zuerst die Bedingungen von Emirates zu erfüllen. Er muss eine verbesserte Version mit neuen Triebwerken von Rolls Royce auf den Markt bringen. Sprach Clark im Mai noch von Einsparungen von 9 Prozent, hat er nun offenbar 10 bis 12 Prozent im Visier. Und er stellt Airbus jetzt auch ein Ultimatum: Er wolle innerhalb von sechs Monaten eine Antwort.

Doch bislang zierte sich Airbus noch. Es gebe keine kurz- und mittelfristige Absicht, einen A380 Neo zu bringen, so Vorstandschef Fabrice Brégier letzte Woche. «Wir müssen entscheiden, ob die Investition das Geld auch wert ist.»

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies