Airbus A380 mit Kennzeichen A6-EDA: Ab zur Schrottpresse.

A6-EDA wird verschrottetEmirates bringt ersten Airbus A380 zum Recyclinghof

Er war der erste Superjumbo, den die Golfairline je erhielt. Jetzt wird er als erster Airbus A380 von Emirates verschrottet und recycelt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Man werde jetzt eine neue Ära einleiten, erklärte Emirates am 28. Juli 2008. Damals übernahm die Golfairline in Hamburg-Finkenwerder ihren allerersten Airbus A380. Inzwischen ist der XL-Flieger zu so etwas wie ihrem Markenzeichen geworden. 121 Exemplare hat sie seither bekommen, zwei weitere werden in den nächsten Wochen hinzukommen.

Es sind allerdings nicht nur neue Superjumbos zur Flotte gestoßen, es wurden auch welche ausgemustert. Seit Herbst 2019 hat Emirates fünf ihrer Airbus A380 offiziell in Rente geschickt. Fliegen werden sie nie mehr. Im Gespräch mit aeroTELEGRAPH meinte Airline-Präsident Tim Clark kürzlich: «Ich sehe keinen Markt für gebrauchte A380».

190 Tonnen Material werden wiederverwertet

Darum hat Emirates beschlossen, den ersten der fünf stillgelegten Airbus A380 zu zerlegen, wie sie am Montag (1. November) bekanntgab. Die Maschine mit dem Kennzeichen A6-EDA wurde schon im Sommer 202 stillgelegt, jetzt aber auch aus dem Luftfahrzeugregister der Vereinigten Arabischen Emirate ausgetragen. Zugleich hat die Golfairline alle Teile ausgebaut, die sie noch weiter verwenden kann.

Der Rest des allerersten Airbus A380, den Emirates vor 13 Jahren in die Flotte aufgenommen hatte, übergab die Fluggesellschaft an Falcon Aircraft Recycling. Das Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emirate wird es recyceln. Etwa 190 Tonnen an Metallen, Kunststoffen, Kohlefaserverbundwerkstoffen und anderen Materialien werden aus dem Flugzeug entfernt und der Wiederverwendung zugeführt. Gewisse Teile werden aber auch zu Sammlerstücken verarbeitet.

190 Tonnen Material werden wiederverwertet

So will Emirates beispielsweise aus der Bordbar Möbelstücke für Sammler herstellen, die in den kommenden Monaten verkauft werden. Obwohl mit der A6-EDA ein erster Airbus A380 von Emirates verschrottet wird, sieht die Golfairline im Superjumbo weiterhin ein Erfolgspotenzial. Er werde beim Wiederaufbau des Angebots nach der Pandemie eine wichtige Rolle spielen, sagte Clark kürzlich. Der Airbus A380 sei ein wirklich «sehr potentes Flugzeug», wenn man wisse, wie man es nutzen muss.

Mehr zum Thema

A6-EDB: Der erste Airbus A380, den Emirates stillgelegt hat.

Fünf Airbus A380 von Emirates fliegen nie wieder

Airbus A380 von Emirates: Der Superjumbo brachte vor der Pandemie 80 Prozent der Gewinne der Golfairline.

Warum Emirates weiter an den Airbus A380 glaubt

Boeing 777X in den Farben von Emirates: Wann, wie?

Emirates verlangt von Boeing Antworten zur 777X

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack