Emirates-Flieger: Viele ausstehende Bestellungen.

Emirates setzt zum Sprung an

Pünktlich zur Eröffnung des neuen Flughafens in Dubai gibt Emirates sich kampflustig. In sieben Jahren will die Golf-Airline alle überholt haben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Al Maktoum International Airport in Dubai hat den Passagierbetrieb aufgenommen. Auch wenn der erste Flug von der ungarischen Billigairline Wizz Air übernommen wurde – Emirates ist der Platzhirsch im Emirat. Und erst kurz vor der Eröffnung zeigte sich Airline-Chef Tim Clark selbstbewusst – und angriffslustig. Bis zum Jahr 2020 will er alle seine Mitbewerber überholt haben, kündigte der Manager an.

«Die strategisch günstige Lage von Dubai ermöglicht es uns, fast 90 Prozent der Weltbevölkerung mit Nonstopflügen von Punkt A nach Punkt B zu bringen», so Tim Clark. Davon profitiere seine Airline so sehr, dass Emirates bis zum Jahr 2020 70 Millionen Passagiere pro Jahr transportieren werde. Das bedeutet ein massives Wachstum. Im vergangenen Jahr beförderte Emirates 34 Millionen, nach 31 Millionen im Jahr davor.

Flottenwachstum

Schaffen will Clark das zusätzliche Wachstum auch mit einem Flottenwachstum. 250 Flieger stark werde die Emirates-Flotte in sieben Jahren sein. Emirates ist derzeit weltgrößter Betreiber von Jets der Typen Airbus A380 und Boeing 777 und hat 53 weitere A380-Jets und 64 Boeing 777-Jets fest bestellt. Vom Drehkreuz Dubai aus soll es dann auf Ziele in sechs Kontinenten gehen. Über ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Reichweite eines Vier-Stunden-Fluges von Dubai, zwei Drittel innerhalb eines Acht-Stunden-Fluges.

Doch vor allem auf den Ultra-Langstrecken will Emirates noch wachsen. «Ein gutes Beispiel dafür ist unser 16-stündiger Flug von Dubai nach Houston mit der Boeing 777-300ER oder auch unsere 14-stündige A380-Verbindung von Dubai nach Sydney. Unser Standort ist hierbei ein klarer Vorteil», so Clark.

Platz für drei Große?

Die ambitionierten Pläne dürften eine ganze Reihe Konkurrenten von Emirates erzittern lassen – nicht zuletzt auch andere Golfanbieter. Denn: Nicht überall in der Branche glaubt man daran, dass auf der Welt Platz ist für drei große Airlines aus dem Nahen Osten. Noch operiert Etihad Airways von Abu Dhabi aus mit einem eigenen Drehkreuz und Qatar Airways von Doha. Alle haben eigene Expansionspläne und erweitern auch die Flughäfen.

Laut Michael Wisbrun, der die globale Airline-Allianz Skyteam um Air France und KLM anführt, könnten sie damit allerdings etwas zu optimistisch sein. Denn er ortet Überkapazitäten am Golf. «Wenn ihre Ambitionen global sind, dann sehe ich nicht, wie drei dieser Airlines nebeneinander existieren können.» Stattdessen müssten die Anbieter sich nicht global, sondern in Nischenmärkten orientieren.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Italienische Fluggesellschaften wollen Emirates-Flüge von Mailand nach Lima verhindern

ticker-emirates

Emirates plant Airbus-A350-Einsätze um

ticker-emirates

15.588 Flüge: Emirates feiert 15. Genf-Jubiläum

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 vorübergehend nach Düsseldorf

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin