Heck eines Embraer-Jets: Gibt es in Zukunft einen größeres Modell?

Neues FlugzeugmodellEmbraer brütet weiter über Airbus-A320- und Boeing-737-Konkurrenten

Bricht Embraer das Duopol von Airbus und Boeing? Der Konzernchef der Brasilianer antwortet vage - hält aber alle Optionen offen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Im Mittelstreckenmarkt teilen sich Airbus und Boeing ein Duopol. Denn in der Klasse von Airbus A320 und Boeing 737 gibt es aktuell keine Alternative - wenngleich in China und auch Russland an welchen gearbeitet wird. Und auch in Brasilien macht man sich offenbar zumindest Gedanken über ein Konkurrenzprodukt.

Der Konzernchef von Embraer deutet laut der Nachrichtenagentur Bloomberg an, dass der brasilianische Flugzeughersteller eines Tages seine Produktpalette über sein derzeitiges Angebot an Regional- und Geschäftsreiseflugzeugen hinaus erweitern könnte. «Wir führen Studien für ein neues Produkt durch», so Francisco Gomes Neto zu Bloomberg TV auf die Frage nach einem neuen Mittelstreckenjet. Konkrete Pläne gebe es allerdings noch nicht.

Junges Portfolio

Man habe bereits ein sehr junges Portfolio und werde sich daher auch erst einmal darauf konzentrieren, diese Flugzeuge zu verkaufen. Denn ein neues Flugzeugprogramm zu starten, ist kein einfaches Unterfangen. Es bindet nicht nur personelle Ressourcen, sondern kann Dutzende Milliarden kosten. Kein Wunder also, dass Gomes Neto bei den Ankündigungen vorsichtig ist. Dass man bei Embraer über ein Produkt nachdenkt, heißt aber, dass sich der Konzern zumindest die Option offenhält, das Duopol anzugreifen.

Erst im Juli hatte Embraer die Pläne für ein neues Turbopropflugzeug an den Nagel gehängt. Der Flugzeugbauer hatte keine passenden Triebwerke und Partner für das Projekt gefunden. Embraer forderte von den Herstellern, dass die Triebwerke des neuen Fliegers mit 100 Prozent nachhaltigen Flugkraftstoffen (im Jargon SAF genannt) betrieben werden können. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sie auch auf Wasserstoff umgestellt werden können. Das kann bisher niemand bieten. Ähnliches dürfte auch für ein größeres Flugzeug gelten.

Energia soll in die Zukunft führen

Zuständig für zukunftsweisende Technologie ist bei Embraer das Projekt Energia. Energia soll Embraers Flugzeugfamilie der Zukunft werden, bestehend aus den Modellen Energia Hybrid-Electric, Energia H2 Fuel Cell und Energie H2 Gas Turbine. Es sind allerdings allesamt kleinere Flugzeuge. Sie werden von Propellern angetrieben, sind aber ganz neu entwickelt.

Mehr zum Thema

Embraer verabschiedet sich von neuem Turbopropmodell

Embraer verabschiedet sich von neuem Turbopropmodell

Embraer E175: Die E1 ist weiterhin ein Erfolg, die E2 wird womöglich nie ausgeliefert.

Embraer kündigt Verbesserungen für E2-Jets und E175 an

Der größte Energia-Flieger:  Die Energia H2 Gas Turbine wird mit Wasserstoff oder SAF angetrieben und fasst 35 bis 50 Reisende.

Embraers Zukunftsflieger waren den Airlines zu klein

ticker-welt

Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay planen gemeinsamen Luftverkehrsmarkt

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin