Eine Enterprise in Solarversion

Ein neues Konzeptflugzeug versucht auf neue Weise, ganz ohne Treibstoff auszukommen. Es sieht ziemlich futuristisch aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Falls dieses Fluggerät der Zukunft jemals fliegt, wird es beim Anflug jeweils aussehen, als würde gerade das Raumschiff Enterprise auf der Erde landen. Der französische Produktdesigner Daphnis Fournier entwarf einen Elektroflieger, der nicht unbedingt gewöhnlich aussieht. In den 65 Meter langen, zigarrenförmigen Rumpf passen zwischen 216 und 324 Passagiere. Darüber befindet sich eine Art riesiger, flacher und elliptischer Ballon. Dieser sei besonders leicht und verbrauche keine Energie bei Start oder Landung, schreibt der Designer. Die beiden Teile sind über die Tragflächen verbunden.

Wie genau gestartet und gelandet wird, bleibt allerdings unklar. Doch es sieht ein bisschen so aus, als gebe es eine Form von Düsentriebwerken an den Tragflächen. Oben auf dem Ballon befinden sich Photovoltaikzellen, die während des gesamten Fluges Sonnenenergie sammeln.

Ballon soll Energie sparen

Der Ballon bleibt flach, bis die Reiseflughöhe erreicht ist, heißt es weiter. Was die Fluggeschwindigkeit betrifft, soll der Konzeptflieger etwas langsamer sein als bisherige Jets. Doch auch dazu gibt es noch keine Details – ebensowenig wie zu den Bedingungen für einen Nachtflug. Interessant sieht das Flugzeug aber allemal aus. Sehen Sie selbst.

Ist Fourniers Plan überhaupt realistisch? Was meinen Sie? Berichten Sie uns in den Kommentaren davon.

Mehr zum Thema

So soll die E5 von Electron Aerospace künftig aussehen: Der Erstflug ist für 2027 geplant.

Vom arbeitslosen Piloten zum Hersteller eines Elektrofliegers: Electron Aerospace will Regionalflüge neu erfinden

Alia CX300 an einem norwegischen Flughafen: Die Flugsicherung hat die Integration von elektrischen Flugzeugen getestet.

Elektroflugzeuge bestehen Praxistest in Norwegen

Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.

Elektroflugzeug Eflyer 2 will als Sparflieger punkten

Evio 810: So soll sie aussehen.

Neues Elektroflugzeug für 76 Passagiere will mithilfe von Boeing und Pratt & Whitney abheben

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies