Flugzeug von Belavia: Unklare Zukunft auf der Paradestrecke.

Russland und Weißrussland: Eklat

Weil sie sich nicht einigen konnten, stoppten die Nachbarländer den Flugverkehr. Nun wird ein Kompromiss gesucht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Zwischen Weißrussland und Russland fliegen die Fetzen. Am Montagmorgen (26. März) stellten die beiden Nachbarländer kurzfristig und völlig überraschend den gegenseitigen Flugverkehr ein. Rund 360 Passagiere strandeten dadurch in Minsk und Moskau, wie die Zeitung Iswestija berichtet. Auslöser der Maßnahme war ein Streit um die Anzahl der Direktverbindungen zwischen den Staaten. Die Regierung Weißrusslands versuche durch administrative Maßnahmen die Anzahl der wöchentlichen Flüge in beide Richtungen von heute 35 auf 28 zu verringern, begründete das russische Luftverkehrsamt Rosawiatsia den Stopp in einer Medienmitteilung. Und es fügte an: «Die russische Seite unterstützte dagegen stets die Beseitigung aller Beschränkungen im Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und der Republik Belarus.» Dadurch würden die Preise für die Passagiere sinken.

Am Nachmittag hoben zwar nach einer Intervention auf Ministerebene wieder Flieger zwischen den beiden Hauptstädten ab. Doch gelöst ist das Problem damit noch nicht. Russland zeigt sich unnachgiebig. Es will die Anzahl der Flüge unangetastet lassen. Doch der entsprechende Staatsvertrag sieht eine gleiche Zahl von Flügen in beide Richtungen vor. Und darauf beruft sich Minsk, weil die weißrussische Staatsairline Belavia nur 28 Mal pro Woche fliegt. Vizechef Igor Tscherginez begründete den Wunsch nach weniger Flügen mit «kommerziellen Interessen». «Die durchschnittliche Auslastung ist 55 Prozent zu tief und führte zu Verlusten», erklärte er gemäß der Nachrichtenagentur Itar-Tass.

Früher einmal Bruderstaaten

Belavia ist die einzige Airline in Weißrussland. Von Russland aus bedienen Aeroflot 21 Mal wöchentlich, sowie UT Air und S7 je sieben Mal pro Woche die Strecke zwischen Moskau und Minsk und zurück. Die Streitigkeiten zwischen den beiden Staaten sollen nun am Donnerstag in einem bilateralen Treffen beigelegt werden. Die Beziehungen zwischen den einstigen Bruderstaaten haben sich aber in den letzten Monaten merklich abgekühlt.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

ticker-russland

Russland untersagt Pilotinnen und Piloten Aufnahmen aus dem Cockpit

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

ticker-izhavia-1

Russland: Nach Aus von Izhavia übernehmen acht Airlines die Fluggäste

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack