Schlafen über den anderen Passagieren: So stellen die Designer sich den Superthron vor.

Super ThroneEin zweites Stockwerk für die Business Class

Wie kann man möglichst viele Premium-Passagiere auf möglichst kleinem Raum unterbringen? Ganz einfach, finden US-Designer: Man stapelt sie.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Premiumpassagiere zahlen gut. Daher wollen Fluggesellschaften so viele wie möglich von ihnen transportieren – auf so geringem Raum wie möglich. Das darf aber nicht dazu führen, dass die Reisenden, die für die Business Class viel Geld ausgeben, sich in ihrem persönlichen Freiraum eingeschränkt fühlen. Entsprechende Kritik muss sich derzeit etwa Emirates anhören. Die Airline plant in der neuen Business Class ihrer Boeing 777 einen Mittelsitz ohne direkten Zugang zum Gang.

Ein Unternehmen aus Atlanta ist das Problem nun angegangen – und das Ergebnis ihrer Arbeit ist nun für den prestigeträchtigen Crystal Cabin Award nominiert, der bei der Passenger Experience Expo in Hamburg im April vergeben wird. Formation Design nutzt in ihrem Konzept nicht nur die Breite, sondern auch die Höhe der Kabine aus. «Super Throne», zu Deutsch «Superthron», heißt die Suite, welche die Designer entwickelt haben. Der darin sitzende Passagier würde, wenn er das Bett ganz flach haben will, ein bisschen nach oben gefahren. So würde er mit Kopf und Füßen über den anderen Passagieren liegen, von denen einer vorwärts und einer rückwärts fliegt.

Breiter und mehr Raum

Die Sitze in der Premium-Kabine wären etwas breiter als die anderen Business-Sitze. Außerdem sind alle Superthrone nach vorne gerichtet. Im Superthron haben Passagiere insgesamt auch mehr Raum. Im Grunde wäre das Konzept eine Art Mischung aus First- und Business Class. An den Gedanken, dass die höhere Klasse tatsächlich auch höher im Flugzeug gelegen ist, müssten sich einige Passagiere wohl gewöhnen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie sich die Entwickler von Formation Design die Sitze vorstellen.

Auch Airbus hatte schon einmal die Idee, Passagiere übereinander zu platzieren – allerdings auf weniger luxuriöse Weise: Airbus patentiert Schlafkojen für Economy Class 

Mehr zum Thema

Safrans Business Class Suite für Riyadh Air: Eine Zulassung ist bisher noch nicht bestätigt.

Sitze «fallen einer nach dem anderen im Test durch»: Airlines, Hersteller und Behörden kämpfen gegen schleppende Zulassungen

Der Skyrider, hier in der Version 2.0: Eine provokante Designinnovation.

Wieso keine Fluggesellschaft Stehsitze einführen wird

Recaro-Chef Mark Hiller: Stattet Jets von Airbus, Boeing und Embraer aus.

«Wir arbeiten auf einigen Airbus-A380-Programmen»

Das Konzept «Chaise Longue Economy Seat», wie es heute visualisiert ist.

Airbus schaut sich Doppeldeckersitze an

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin