Schlafen über den anderen Passagieren: So stellen die Designer sich den Superthron vor.

Super ThroneEin zweites Stockwerk für die Business Class

Wie kann man möglichst viele Premium-Passagiere auf möglichst kleinem Raum unterbringen? Ganz einfach, finden US-Designer: Man stapelt sie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Premiumpassagiere zahlen gut. Daher wollen Fluggesellschaften so viele wie möglich von ihnen transportieren – auf so geringem Raum wie möglich. Das darf aber nicht dazu führen, dass die Reisenden, die für die Business Class viel Geld ausgeben, sich in ihrem persönlichen Freiraum eingeschränkt fühlen. Entsprechende Kritik muss sich derzeit etwa Emirates anhören. Die Airline plant in der neuen Business Class ihrer Boeing 777 einen Mittelsitz ohne direkten Zugang zum Gang.

Ein Unternehmen aus Atlanta ist das Problem nun angegangen – und das Ergebnis ihrer Arbeit ist nun für den prestigeträchtigen Crystal Cabin Award nominiert, der bei der Passenger Experience Expo in Hamburg im April vergeben wird. Formation Design nutzt in ihrem Konzept nicht nur die Breite, sondern auch die Höhe der Kabine aus. «Super Throne», zu Deutsch «Superthron», heißt die Suite, welche die Designer entwickelt haben. Der darin sitzende Passagier würde, wenn er das Bett ganz flach haben will, ein bisschen nach oben gefahren. So würde er mit Kopf und Füßen über den anderen Passagieren liegen, von denen einer vorwärts und einer rückwärts fliegt.

Breiter und mehr Raum

Die Sitze in der Premium-Kabine wären etwas breiter als die anderen Business-Sitze. Außerdem sind alle Superthrone nach vorne gerichtet. Im Superthron haben Passagiere insgesamt auch mehr Raum. Im Grunde wäre das Konzept eine Art Mischung aus First- und Business Class. An den Gedanken, dass die höhere Klasse tatsächlich auch höher im Flugzeug gelegen ist, müssten sich einige Passagiere wohl gewöhnen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie sich die Entwickler von Formation Design die Sitze vorstellen.

Auch Airbus hatte schon einmal die Idee, Passagiere übereinander zu platzieren – allerdings auf weniger luxuriöse Weise: Airbus patentiert Schlafkojen für Economy Class 

Mehr zum Thema

Safrans Business Class Suite für Riyadh Air: Eine Zulassung ist bisher noch nicht bestätigt.

Sitze «fallen einer nach dem anderen im Test durch»: Airlines, Hersteller und Behörden kämpfen gegen schleppende Zulassungen

Der Skyrider, hier in der Version 2.0: Eine provokante Designinnovation.

Wieso keine Fluggesellschaft Stehsitze einführen wird

Recaro-Chef Mark Hiller: Stattet Jets von Airbus, Boeing und Embraer aus.

«Wir arbeiten auf einigen Airbus-A380-Programmen»

Das Konzept «Chaise Longue Economy Seat», wie es heute visualisiert ist.

Airbus schaut sich Doppeldeckersitze an

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack