Flugzeug in den Farben von Hans Airways: Baldiger Start geplant.

Neue britische FluggesellschaftEin Hans will abheben

In Großbritannien entsteht eine neue Fluggesellschaft. Hans Airways will spätestens 2022 indischstämmige Passagiere zwischen Großbritannien und Indien fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Hans Airways – der Name mutet zumindest im deutschsprachigen Raum auf den ersten Blick seltsam an. Doch Hans ist punjabi und bedeutet in der von 155 Millionen Menschen in Indien und Pakistan gesprochenen Sprache so viel wie Schwan, perfekt oder rein. Und da schließt sich auch schon der Kreis zum Gründer, Eigentümer und Chef, Satnam Singh Saini.

Singh lebt seit Langem in Großbritannien und führt den Reiseveranstalter Satnam Tour & Travel. Daher stammt auch Sainis Erfahrung im Chartergeschäft, wo er früher mit Monarch Airlines und Fly Jet zusammengearbeitet hat. Und weil er mit den Angeboten für Charterflüge unzufrieden war, gründete er Hans Airways. Gemeinsam mit Investoren aus Indien und einer Reihe prominenter Namen aus der Luftfahrt im Aufsichtsrat, so auch Ex-Austrian-Airlines-Vorstand Peter Malanik.

Genaue Routen sind noch nicht bestimmt

Fliegen will Hans Airways vorerst mit einem Flugzeug, einem geleasten Airbus A330-200. Vielleicht soll später auch ein  zweiter hinzukommen. Die Verhandlungen mit den Leasinggebern laufen, die Konditionen dürften derzeit angesichts der noch nicht überstandenen Corona-Krise recht günstig sein. Der Antrag für ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) läuft ebenso und soll weit fortgeschritten sein.

In einer Pressemitteilung hat Hans Airways angekündigt, ab Herbst von Großbritannien nach Indien fliegen zu wollen. Ob der Termin hält oder ob es doch Frühjahr 2022 wird, ist noch offen. Unklar ist auch noch, wo man genau startet und wo man landet. Wie hoch die Investitionssumme für Hans Airways iist, dazu will sich auch niemand äußern.

Indische Diaspora im Visier

Gefüllt werden soll das Flugzeug mit indischen Passagieren. Ein Unterfangen, das angesichts der rund eineinhalb Millionen Menschen indischer Abstammung in Großbritannien gelingen kann. Satnam Singh Saini ist jedenfalls überzeugt, dass Hans Airways, dass der Schwan schon bald fliegen wird.

Neben Hans Airways wird in Großbritannien allerdings gerade eine zweite Airline aufgebaut, die ab London-Stansted nach Indien fliegen wird. Flypop plant den Start im Oktober mit einem Airbus A330.

Mehr zum Thema

Visualisierung eines Flypop-Jets: Gelingt der Start endlich?

Flypop will dank Coronahilfen 2021 starten

ETF-Jet über der Stadt Cavtat: Könnte so aussehen.

Fast 100 neue Airlines hoffen auf Boom nach der Krise

Flieger von Spicejet: Mit Wasserflugzeugen sind abgelegene Gebiete leicht zu erreichen.

Indien setzt auf Wasserflugzeuge

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack