Airbus A320 vom My Airline: Die Fluggesellschaft hat am 12. Oktober ihren Flugbetrieb eingestellt.

MalaysiaEigentümer von My Airlines wegen Verdacht auf Finanzverbrechen verhaftet

My Airline wollte Air Asia Konkurrenz machen. Doch in den vergangenen Wochen zeigte sich, dass bei der Airline einiges im Argen liegt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

In Malaysia ist mit My Airline am 1. Dezember des vergangenen Jahres eine neue Fluggesellschaft gestartet. Die Airline ist angetreten, um Air Asia im Ultra-Low-Cost-Segment Konkurrenz machen. Mit durchaus ambitionierten Zielen: Die Flotte sollte in den kommenden Jahren auf 50 Maschinen wachsen.

Vor einer knappen Woche überraschte My Airline mit der Nachricht, dass sie ihren Flugbetrieb vorübergehend einstellen muss. Geflogen ist die Fluggesellschaft seitdem nicht mehr. Der Grund: schwerwiegende finanzielle Herausforderungen, die eine umfassende Umstrukturierung und Rekapitalisierung des Unternehmens erfordern.

Verdacht von Finanzverbrechen

Eine Schlüsselrolle scheint Goh Hwan Hua, Mitbegründer und Mehrheitsaktionär der Fluggesellschaft und dessen Familie, zu spielen. Die malaysische Polizei hat Goh, dessen Ehefrau und den gemeinsamen Sohn am Mittwoch (18. Oktober) festgenommen, berichten verschiedene Medien des Landes. Vater und Sohn sitzen beide im Aufsichtsrat der Fluggesellschaft.

«Die Polizei hat ab Mittwoch eine viertägige Untersuchungshaft für sie erwirkt», sagt Ramli Mohamed Yoosuf, Leiter der polizeilichen Ermittlungsabteilung für Wirtschaftskriminalität, gegenüber The Straits Times. Der Vorwurf lautet: Verdacht von Finanzverbrechen.

Leasingunternehmen wollen Flugzeuge zurück

Goh hält über zwei Firmen 98 Prozent an der Fluggesellschaft. Die verbleibenden zwei Prozent sind im Besitz von Ex-Airline-Chef Rayner Teo. Teo hatte  Anfang Oktober aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt. Zwischenzeitlich führte der für den operativen Betrieb verantwortliche Manager Stuart Cross die Geschäfte. Cross trat allerdings am 16. Oktober zurück.

Die Auflösungserscheinungen bei der Fluggesellschaft gehen weiter. Verkehrsminister Anthony Loke will der Fluggesellschaft die Betriebsgenehmigung entziehen. Er war von dem Ende des Flugbetriebs völlig überrascht. «My Airline ist einfach verschwunden», so Loke. Die Leasingunternehmen, denen die neun Airbus A320 der My-Airlines-Flotte gehören, fordern ihre Flugzeuge zurück.

Mehr zum Thema

My Airlines muss den Betrieb schon wieder einstellen

My Airlines muss den Betrieb schon wieder einstellen

My Airline will internationale Flüge im Juni starten

My Airline will internationale Flüge im Juni starten

A321 Neo beim Wassertest: Air Asia X gefällt das Modell.

Air Asia X schaut sich A321 LR an

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies