Air France will weg von den ganz großen Fliegern. Die französische Fluglinie hat in der Corona-Pandemie das Kapitel A380 geschlossen und bis heute keine Boeing 777X bestellt.

Vier SuperjumbosEhemalige A380 von Air France im Angebot

Bis März flogen sie noch für die französische Fluggesellschaft, jetzt warten sie offiziell auf neue Betreiber. Vier Airbus A380 von Air France stehen im Angebot.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Was wird aus all den ausgeflotteten Airbus A380? Lufthansa etwa hat sechs ihrer Superjumbos schon vor der Corona-Krise an Airbus zurückverkauft. Ex-Flottenchef Nico Buchholz empfahl im Interview mit aeroTELEGRAPH, der Hersteller müsse nun «genau analysieren, ob es sich lohnt, die Flieger zu parken und zu sagen: In fünf Jahren, wenn der Markt wieder anzieht, können wir welche verkaufen.»

Die Frage stellt sich auch bei Air France. Im März 2020 groundete die Fluggesellschaft im Zuge der Pandemie ihre gesamte A380-Flotte. Im Mai verkündete sie, dass die neun Vierstrahler nicht mehr in Betrieb genommen werden. Fünf von ihnen besaß die Fluglinie selbst und vier waren geleast.

A380 werden mit C-Check geliefert

Die vier geleasten A380 gehören dem deutschen Flugzeugfinanzierer Dr. Peters Group. Und der hat sie nun öffentlich ausgeschrieben. Es handelt sich um die Jets mit den Kennzeichen F-HPJJ (Baujahr 2014), F-HPJG (2011), F-HPJE (2010) und F-HPJD (2010), wie auf der Seite My Air Trade zu lesen ist. Alle sind mit GP7200-Triebwerken von Engine Alliance ausgestattet.

Preise für die Flugzeuge sind nicht genannt. Auch ist nicht erwähnt, ob sie für Leasing oder Verkauf zur Verfügung stehen. Bei der aktuell schwierigen Marktlage wird wohl beides möglich sein. In jedem Fall werden die Airbus A380 mit frischen C-Checks geliefert. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Wartung, die rund alle zwei Jahre stattfindet.

Erste Maschinen zerlegt

Die Dr. Peters Group hatte bereits 2018 beschlossen, zwei ihrer A380 zerlegen zu lassen, die einst bei Singapore Airlines flogen. Im Falle der Air-France-Maschinen hofft man nun offensichtlich, dieses Schicksal noch abwenden zu können.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Air France: Wird bald verschwunden sein.

Air France lässt A380 eine Abschiedsrunde drehen

An Airbus A380 of Air France: Adieu!

Air France sagt dem Airbus A380 auf Nimmerwiedersehen

Airbus A380 von Lufthansa und Ex-Manager Nico Buchholz.

«Lohnt sich nicht, eine A380-Mini-Teilflotte zu behalten»

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack