Airbus A380 von Singapore Airlines: Sie fliegen schon bis zu neun Jahre für die Fluggesellschaft.

Ex-Jets von Singapore AirlinesZwei Airbus A380 werden Ersatzteilspender

Keine Neuvermietung, kein Verkauf. Die Fondsgesellschaft Dr. Peters Group hat beschlossen, zwei ihrer Airbus A380 in Einzelteile zu zerlegen und diese dann zu verkaufen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit sieben Monaten steht er geparkt am Aéroport de Tarbes-Lourdes-Pyrénées. Und nun ist klar, dass der Airbus A380 mit der Seriennummer 003 nie mehr fliegen wird. Die Eigentümerin Dr. Peters Group hat beschlossen, das Flugzeug in seine Einzelteile zu zerlegen und auszuweiden.

Man habe sich für einen sukzessiven Verkauf der Komponenten entschieden, erklärte die Fondsgesellschaft aus Dortmund am Dienstag (5. Juni). Das gleiche Schicksal erleidet der A380 mit der Seriennummer 005, der im Februar aus dem Verkehr gezogen und in Tarbes geparkt wurde. Beide Superjumbos waren vor ihrer Stilllegung zehn Jahre lang für Singapore Airlines geflogen. Da es sich um frühe Exemplare handelt sind sie schwerer und daher weniger effizient als spätere A380.

Bedarf an Ersatzteilen

«Nach umfangreichen und intensiven Verhandlungen mit verschiedenen Airlines wie British Airways, Hi Fly und Iran Air» habe man sich für diesen Weg entschieden, so Dr. Peters in einer Mitteilung. Sowohl ein neuer Leasingvertrag als auch ein Verkauf der beiden A380 hätten finanziell kein befriedigendes Ergebnis gebracht, erklärt das Finanzunternehmen. «Mit dem jetzt erarbeiteten Konzept können die Investoren über einen Zeitraum von rund zwei Jahren weitere hohe Auszahlungen erwarten», so Dr. Peters.

Mit der Zerlegung und dem Verkauf der Einzelteile der Airbus A380 hat Dr. Peters die amerikanische Spezialistin VAS Aero Services beauftragt. Der Verkauf werde bis Ende 2020 dauern, heißt es. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit Einnahmen von 45 Millionen Dollar. «Zahlreiche Airlines, die aktuell den A380-800 einsetzen, werden aufgrund von anstehenden Wartungsintervallen einen hohen Bedarf an einzelnen Ersatzkomponenten habe», so die Begründung.

Triebwerke vermieten

Für den bestehenden Triebwerkleasing-Vertrag mit Rolls-Royce sucht Dr. Peters eine separate Lösung. Idealerweise können sie weitervermietet werden. Ende 2020 sollen die A380-Motoren dann verkauft werden. Dem gesamten Plan müssen allerdings Ende Juni noch die Anteilseigner zustimmen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg